Fahrer / Startnr:Fernando Alonso (Spanien) / 14

Kimi Räikkönen (Finnland) / 7
Testfahrer:Pedro De La Rosa (Spanien)

Marc Gené (Spanien)
Teamchef:Marco Mattiacci
Technischer Direktor:James Allison
Chefingenieur:Pat Fry
Hauptquartier:Maranello (Italien)
Bolide:Ferrari F14T
Motorausrüster:Ferrari Turbo V6
F 1 Debüt:1950 Monaco
Größte Erfolge:Konstrukteurs-Weltmeister: 1961, 1964, 1975-1977, 1979, 1982, 1983, 1999-2004, 2007, 2008

Fahrer-Weltmeister: 1952, 1953, 1956, 1958, 1961, 1964, 1975, 1977, 1979, 2000-2004, 2007
Saison 2013:3. der Konstrukteurs-WM
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BOLIDE


Eine "Rote Göttin" mit Staubsaugernase soll Ferrari im Kampf gegen Formel-1-Dauersieger Sebastian Vettel endlich die ersehnten Erfolge bescheren. Das Facelifting des F14T ist auch regelbedingt immens. Denn die Maximalhöhe der Nasen wurde von 55 Zentimeter auf 18,5 Zentimeter gesenkt. Im Gegensatz etwa zu McLaren oder Williams wählte das Team um den bei Lotus abgewanderten Technikdirektor James Allison einen ganz speziellen Ansatz. In Höhe der Radaufhängung macht die Fahrzeugnase einen drastischen Schwung nach unten. Zudem ist sie breiter als bei den meisten Konkurrenzmodellen. Eines fällt bei dem neuen Topmodel der Scuderia ebenfalls sofort auf: Das Heck ist schwarz lackiert.

SAISONZIEL


Die Worte von Luca di Montezemolo klangen wie eine Drohung: "Es war keine Saison, die mir wirklich Spaß gemacht hat. Ich bin müde, ständig Zweiter zu sein und ärgere mich auch darüber", sagte der Ferrari-Chef im Interview der Tagezeitung "Die Welt". 2014 greift der Traditionsrennstall aus Maranello wieder an - mit dem vielleicht heißesten Fahrer-Duo im Formel-1-Zirkus: Fernado Alonso und Rückkehrer Kimi Räikkönen. Um die Scuderia nach Rang drei in der Teamwertung 2013 wieder in die Erfolgsspur zu führen, müssen beide "in perfekter Harmonie arbeiten und der Teampriorität folgen und dem, was die Mannschaft uns sagt." Ferrari ist das Team, das wohl immer noch die größte Strahlkraft in der Königsklasse des Motorsports besitzt. Selbst wenn der letzte Fahrer-Titel Jahre zurückliegt: 2007 gewann Räikkönen für die Scuderia den WM-Titel.

PROGNOSE


Das vermeintliche Ferrari-"Dreamteam" Alonso/Räikkönen soll die Sehnsucht der Tifosi nach dem nächsten WM-Triumph endlich stillen - könnte aber auch zum Alptraum für den Traditionsrennstall werden. Auf der verzweifelten Verfolgungsjagd nach Dauer-Weltmeister Sebastian Vettel rückt die Scuderia vom Prinzip des Platzhirschen ab und schickt 2014 gleich zwei Ausnahmepiloten in die WM-Rennen. Die Zeit treu ergebener Edelhelfer wie einst Rubens Barrichello oder dem ausgemusterten Felipe Massa ist bei Ferrari damit vorerst vorbei, das Traditionsteam geht voll auf Risiko. Alonso muss den Anspruch auf Alleinherrschaft aufgeben. Räikkönen freut sich schon auf das interne Kräftemessen. "Ich kann es nicht erwarten, mit Fernando zu arbeiten und dem Team den Erfolg zu verschaffen, den es verdient".

(Stand: April 2014)