Fahrer / Startnr:Sebastian Vettel (Deutschland) / 5

Kimi Räikkönen (Finnland) / 7
Testfahrer:Marc Gené (Spanien)
Teamchef:Maurizio Arrivabene
Technischer Direktor:James Allison
Chefingenieur:Jock Clear
Hauptquartier:Maranello (Italien)
Bolide:Ferrari F15T
Motorausrüster:Ferrari 059/3
F 1 Debüt:1950 Monaco
Größte Erfolge:Konstrukteurs-Weltmeister: 1961, 1964, 1975-1977, 1979, 1982, 1983, 1999-2004, 2007, 2008

Fahrer-Weltmeister: 1952, 1953, 1956, 1958, 1961, 1964, 1975, 1977, 1979, 2000-2004, 2007
Saison 2014:4. der Konstrukteurs-WM
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BOLIDE


700 Mitarbeiter kümmerten sich allein in der Ferrari-Schmiede in Maranello um die neue "Rote Göttin", die an der Seite und im Heckbereich teilweise schwarz lackiert ist. Die Nase ist elegant geschwungen, wirkt aber auch kraftvoll. Mit dem Boliden will die Scuderia letztlich den Rückstand auf den neuen Branchenführer Mercedes mit Titelverteidiger Lewis Hamilton verringern. "Ich bin zuversichtlich, dass wir in die richtige Richtung gehen. Aber es wäre falsch, direkt viel von uns zu erwarten", betonte der neue Ferrari-Star Sebastian Vettel.

SAISONZIEL


Ferrari-Chef Sergio Marchionne ist fest vom Gewinn des WM-Titels für die Italiener in den kommenden Jahren überzeugt. "Wir wollen spätestens 2018 die WM gewinnen. Wenn möglich werden wir versuchen, das schon etwas früher zu schaffen", sagte Marchionne. "Die WM zu gewinnen ist eine Pflicht: Für die Ferrari-Fans, für die Geschichte und die Mitarbeiter", ergänzte er. Schon für 2015 ist Marchionne optimistisch. "Das Auto ist da, die Piloten sind hochmotiviert. Jetzt gehen wir auf die Piste und werden dann sehen." Für Vettels neuen Teamchef Maurizio Arrivabene sind nach der ersten sieglosen Saison seit 1993 zumindest zwei Grand-Prix-Erfolge das Ziel. "Bei vieren laufe ich barfuß auf die Hügel von Maranello", versprach er.

PROGNOSE


Trotz der starken Auftritte von Ferrari bei den Testfahrten vor dieser Saison will man die Ziele - zwei Siege - nicht nach oben korrigieren und das ist realistisch. Denn noch sind die Italiener nicht stark genug, um aus eigener Kraft konstant vorneweg zu fahren. Das Team muss auch auf einen schwachen Tag der Konkurrenz bauen, um wieder in Champagner-Laune zu kommen.

(Stand: März 2015)