Fahrer / Startnr:Lewis Hamilton (Großbritannien) / 44

Nico Rosberg (Deutschland) / 6
Testfahrer:Pascal Wehrlein (Deutschland)
Teamchefs:Paddy Lowe, Toto Wolff
Technischer Direktor:Geoff Willis
Hauptquartier:Brackley (England)
Bolide:F1W06
Motorausrüster:Mercedes-Benz (PU 106B Hybrid)
F1 Debüt:2010 Bahrain
Größte Erfolge:Konstrukteurs-Weltmeister 2014

Fahrer-Weltmeister 2014
Saison 2014:1. Konstrukteurs-WM
Homepage:http://www.mercedesf1.com/de/
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BOLIDE


Der F1 W06 ist eine Weiterentwicklung des Wagens, mit dem Mercedes in der vergangenen Saison die Konkurrenz nach Belieben beherrscht hatte. Hamilton gewann elf Rennen, Rosberg fünf; Platz eins in der Konstrukteurswertung. Optisch fällt vor allem die elegant geschwungene neue Nase des Silberpfeils auf. Aber der Teufel stecke nun mal im Detail, betonte Technikdirektor Paddy Lowe.

Sowohl am Chassis als auch an der Antriebseinheit, die sich im vergangenen Jahr als klar überlegen gegenüber Renault und Ferrari erwiesen hatte, habe es eine Reihe Weiterentwicklungen gegeben. Trotz der vermeintlich geringeren Steigerungsmöglichkeiten betonte Motorenchef Andy Cowell: "Andererseits haben wir bei Formel-1-Motoren gelernt, dass es kaum Grenzen gibt." Er kündigte auch "einen großen Schritt vorwärts" von Mercedes an, "aber ich kann nicht garantieren, dass dies reicht, um besser zu sein als die Konkurrenz".

SAISONZIEL


Ganz klar: Die Mission heißt Titelverteidigung! Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff sagte: "Uns ist bewusst, dass wir aus Sicht der anderen Teams mit einer Zielscheibe auf dem Rücken in den Winter gegangen sind. Es ist klar, dass unsere Gegner ab dem Auftaktrennen in Melbourne konkurrenzfähig sein werden." Es wäre sehr gefährlich, sich auf ihren Lorbeeren von 2014 auszuruhen, betonte Wolff: "Keiner von uns hat das Gefühl, dass es nun einfacher werden würde. Im Gegenteil: Unsere Motivation ist stärker denn je zuvor."

PROGNOSE


Wer einen der WM-Titel will, muss ganz klar wieder Mercedes schlagen. Das dürfte schwer werden. Die Silberpfeile könnten 2015 sogar noch besser sein. "Im vergangenen Jahr war unsere Zuverlässigkeit das Problem", erklärte Rosberg. Daher lag der Testfokus darauf - sprich: Kilometer sammeln. Als das Team dann bei den letzten Testrunden in Barcelona noch richtig aufs Gaspedal drückte und der Konkurrenz weit enteilte, waren die Gegner geschockt. Es droht erneut die Dominanz des deutschen Werksteam und damit Langeweile in der Formel 1.

(Stand: März 2015)