Magdeburg l Er ist im wahrsten Sinne des Wortes abgetaucht - Peter Fechner, Präsident des Regionalligisten 1. FC Magdeburg. Nach einer Kreuzfahrt hält sich der Club-Chef mittlerweile auf den Malediven auf, wo er gestern auch seinen 60. Geburtstag feierte. Stolze 7970 Kilometer beträgt im Übrigen auf direktem Weg die Entfernung zwischen Magdeburg und dem Insel-Paradies.

"Wir erwarten ihn am 22. Februar zurück (pünktlich zum Derby gegen Halberstadt/d. Red.) und werden ihm dann natürlich auch ein passendes Geschenk überreichen", sagte FCM-Pressesprecher Matthias Kahl.

Fechner kann ganz entspannt seinen vierwöchigen Urlaub genießen, denn in der Heimat läuft es sportlich durchaus rund. Daran ändert auch die Verletzung von Stürmer Matthias Steinborn nichts. Der 25-Jährige hatte sich im spanischen Trainingslager einen Meniskus-Teilabriss im linken Knie zugezogen und wird nun im Krankenhaus genau untersucht. "Wir wissen noch nicht, ob er operiert werden muss", so Kahl.

Steinborn ist neben Niklas Brandt (Knochenhautentzündung) derzeit das zweite echte Sorgenkind bei den Elbestädtern. Dem erkrankten Silvio Bankert geht es laut Kahl inzwischen wieder besser.

Alle wissen: Kommt der FCM ohne größere Verletzungen in der Rückrunde über die Runden, steigen die Chancen, am 24. Mai Platz eins zu belegen und damit die Relegation für den Sprung in Liga drei zu erreichen, erheblich. So gesehen sind gerade die Fortschritte, die die Top-Torschützen Lars Fuchs (nach Sprunggelenk-OP keine Beschwerden mehr) und Christian Beck (spielt mittlerweile ohne Tape) machen, eine gute Ausgangsbasis. Und für Fechner wäre der Aufstieg garantiert das schönste, wenn auch verspätete Geburtstagsgeschenk.