Das Duell zwischen dem 1. FC Magdeburg und TSV Havelse um den Verbleib in der Fußball-Regionalliga geht in die drittletzte Runde. Vor dem Heimspiel der Elbestädter gegen Eintracht Braunschweig II (So. 13.30 Uhr) stellte Trainer Wolfgang Sandhowe unmissverständlich klar: "Wir wollen diese Partie unbedingt gewinnen."

Magdeburg. Sowohl der Club als auch der Neuling aus Niedersachsen kommen bislang auf 32 Punkte, wobei der FCM ein um vier Treffer besseres Torverhältnis aufweist. Allerdings könnte aus dem Zwei- ein Dreikampf werden, sollte Havelse am Wochenende die Auswärtspartie beim von FCM-Legende Wolfgang Steinbach trainierten SV Wilhelmshaven gewinnen und damit zu den Jadestädtern aufschließen.

Am Ende ist es vermutlich eine reine Kopfsache, wobei Sandhowe bei seinen Schützlingen keine besondere Nervosität festgestellt hat: "Bei uns herrscht eine gute Stimmung."

Damit das so bleibt, will der 57-Jährige mit gutem Beispiel vorangehen, versucht, im Training Spielfreude zu vermitteln und sich "konzentriert und locker" zu geben. Eine Mischung, die sicherlich nicht einfach umzusetzen ist, mit der er aber stets gute Erfahrungen gemacht hat. Immer wieder betont Sandhowe, dass er in seiner Trainer-Laufbahn noch nie abgestiegen ist und auch diesmal den Kopf aus der Schlinge ziehen wird.

Die Marschroute für Sonntag sieht so aus: Kein blindes Anrennen, sondern, so Sandhowe, kontrollierte Offensive: "Wenn hinten die Null steht, haben wir 90 Minuten Zeit, ein Tor zu schießen."

Dass die Braunschweiger aus der ersten Mannschaft Profis einsetzen könnten - was laut Statuten bei einem Drittligisten möglich ist, weil hier nur eine Wartefrist von zwei Tagen gilt - glaubt Sandhowe im Übrigen nicht: "Dann hätten sie schon eher reagiert. Ich habe das Spiel gegen Kiel (2:5/d. Red.) gesehen. Da war nicht einer dabei. Außerdem findet am Sonnabend die große Zweitliga-Aufstiegsparty statt."