• 23. Mai 2013


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Petersen und Kallnik wollen Club aus Tal der Tränen führen


FCM und die bange Frage: Gelingt diesmal Neuanfang?

19.06.2012 10:10 Uhr |


Von Uwe Tiedemann


Neuer Hoffnungsträger: Trainer Andreas Petersen.

Neuer Hoffnungsträger: Trainer Andreas Petersen. | Foto: Archiv Neuer Hoffnungsträger: Trainer Andreas Petersen. | Foto: Archiv

Magdeburg l Nach der Seuchensaison 2011/12 (Tabellenletzter, nur 23 Tore in 34 Spielen, ein einziger Heimsieg) musste Fußball-Regionalligist 1. FC Magdeburg reagieren und "ausmisten". Acht neue Spieler wurden verpflichtet, ein neunter soll noch folgen. Einen radikalen Schnitt hatte es aber auch schon in den vergangenen fünf Jahren gegeben und sich der gewünschte Erfolg trotzdem nicht eingestellt. Daher fragt sich die besorgte Fangemeinde zu Recht: Gelingt diesmal der Neubeginn?

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Seit 2008/09 holten die Verantwortlichen insgesamt fast 60 (!) neue Spieler an die Elbe - plus diverse weitere Zugänge während der Winterpause. Für viele war das Intermezzo nach nur einem Jahr wieder beendet, weil es der sportlichen Leitung nicht gelang, eine Mannschaft kontinuierlich aufzubauen und sie punktuell zu verstärken.

Nun versucht es das Duo An-dreas Petersen und Mario Kallnik (Trainer/Präsidiumsmitglied), das aber mit der Hürde leben muss, dass sich die wirtschaftlichen Verhältnisse weiter verschlechtert haben. "Wir haben Wert darauf gelegt, dass die neuen Spieler sportlich und charakterlich hundertprozentig zu uns passen, dass sie sich vor allem mit dem Verein identifizieren", sagt Kallnik. Eine Aussage, die man so oder so ähnlich von früheren Entscheidungsträgern auch schon gehört hatte - und die damit gründlich danebenlagen ...

Drei gravierende Unterschiede im Vergleich zu früher aber gibt es: Zum einen hat der FCM überwiegend Ein-Jahres-Verträge abgeschlossen, bleibt also nicht auf (teuren) "Ladenhütern" sitzen, wenn der jeweilige Spieler nicht einschlagen sollte. Zum anderen scheint Petersen über einen breiteren Horizont zu verfügen als sein Vorgänger Detlef Ullrich, der überwiegend Spieler mit Cottbuser Vergangenheit geholt hatte. Und drittens werden keine unrealistischen Saisonziele mehr ausgegeben. So will der FCM zunächst einmal nur drinbleiben.



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Copyright © Volksstimme 2013
Dokument erstellt am 2012-06-19 04:22:21
Letzte Änderung am 2012-06-19 10:10:46

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von rigoletto.2012 am 23.05.2013, 16:56 Uhr

Es sind genau diese Halbwahrheiten, wie sie Herr Haseloff in diesem Artikel äußert, die die emotionale Explosion der Beschäftigten vom Professor bis zu pflegerischen Hilfskraft am Klinikum in Halle, ausgelöst haben. Um es deutlich zu sagen: Wir haben gestern 101.000 Unterschriften für den Erhalt beider Universitätskliniken und Medizinischer Fakultäten übergeben, weil dies für die Zukunft in Sachsen-Anhalt erforderlich ist. Dieses Land braucht Ärzte und die Patienten mit schweren und "teuren" Erkrankungen Krankenhäuser, die deren Behandlung leisten können und wollen. Maximale Versorgung ist von Salzwedel bis Zeitz erforderlich! Es gibt auch keine Konkurrenz zwischen den beiden Universitätsklinika in Sachsen-Anhalt um Patienten und Studenten! Die erwähnten Defizite aller Uniklinika in Deutschland sind ein Ergebnis fehlerhafter Bundespolitik. Es würde dieser Landesregierung gut zu Gesicht stehen, wenn sie sich im Bundesrat für die adäquate Bezahlung, der in unseren Häusern erbrachten stationären und ambulanten Leistungen, stark machen würde! Ein Nebeneffekt: Es kostet den Landeshaushalt keinen Cent, würde ihn sogar entlasten. Leider hatte in dieser Landesregierung ausschließlich Birgitta Wolff diesen Weitblick und ihr Rauswurf war das Zeichen für die wahre Politik einer Regierung, die in Halle 48.000 Wählerstimmen erhielt. Unser Aktionsbündnis hat 65.000 Unterschriften in dieser Stadt gesammelt. Wo sieht Herr Haseloff den Wählerwillen? Stattdessen erklärt er als Nebelbombe die alten Planungen im neuen Gewand und denkt es merkt keiner. Aber 20 Jahre Kampf gegen Privatisierung und Schließung der Universitätsmedizin in Halle machen sensibel. Die vom Finanzausschuss Landtages für erforderlich erachtete Fertigstellung des Campus in Halle, für die Mittel in Höhe von 80 Mio. € erforderlich sind, und die ca. 10% Reinvestitionsquote werden von Herrn Bullerjahn und seinem Ministerpräsidenten kurzerhand zum Investitionsstau erklärt. Ist dies lediglich Beleidigung der Menschen oder einfach Unwissenheit und Unsicherheit? Klar wird: Wir werden uns in den nächsten Wochen häufiger auf der Straße treffen! Kommende Woche bereits in Magdeburg.

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