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Von Uwe Tiedemann
Magdeburg l Fußball-Regionalligist 1. FC Magdeburg hat die erste schwerere Verletzung zu beklagen. Neuzugang Michel Harrer fällt mehrere Wochen aus. Trainer Andreas Petersen: "Am Sprunggelenk sind eineinhalb Bänder gerissen."
Der Coach zeigte sich allerdings keineswegs niedergeschlagen: "Den richtigen Zeitpunkt für eine Verletzung gibt es sowieso nicht. Wäre es früher passiert, hätten wir nicht gesehen, wie stark er ist. Möglicherweise kann Michel, je nach Heilungsprozess, in drei bis vier Wochen schon wieder ins Training einsteigen." Petersens Fazit: "Letztlich war es Glück im Unglück. Es hätte uns auch wesentlich schlimmer treffen können."
Harrer war beim Training auf den Fuß eines Mitspielers getreten und hatte sich dabei die Verletzung zugezogen.
Bei einem weiteren Neuzugang gibt es ebenfalls Probleme. Kevin Nennhuber soll wegen muskulärer Beschwerden (Ischiasnerv) vier Tage mit dem Training aussetzen. Petersen: "Das ist jedoch nichts Ernstes, sondern eine reine Vorsichtsmaßnahme." Damit steht der Defensivmann auch fürs nächste Testspiel am Sonnabend beim BFC Dynamo (15 Uhr, Sportforum) nicht zur Verfügung.
Noch nicht entschieden ist derweil die Zusammensetzung des Mannschaftsrates. Nach Auszählung aller Stimmen - jeder Spieler konnte fünf Namen notieren - haben sich acht Kandidaten herauskristallisiert. Fünf Positionen sind jedoch nur zu vergeben. Petersen bekräftigte zwar gestern noch einmal, dass er diesbezüglich das letzte Wort hat, will die Angelegenheit aber in Gegenwart der Spieler klären: "Das soll nicht dem Rücken der Mannschaft passieren. Wir setzen uns vorm BFC-Spiel zusammen." Bislang steht nur Kapitän Marco Kurth fest. Es fehlt noch ein Stellvertreter und weitere drei Akteure.
Übrigens: Hohe Wellen hatte die Aussage von FCM-Präsident Peter Fechner geschlagen, wonach der spanische Investor Asap über einen Vermittler versucht habe, erneut Kontakt zum Club aufzunehmen. Asaps Deutschland-Repräsentant Mario Reigg Leffler wies jegliche Beteiligung vehement zurück: "Unser Unternehmen hat mit der Sache definitiv nichts zu tun."
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