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Fußball FCM-Präsidiumsmitglied Kallnik mahnt Bescheidenheit an


An den Pokalgewinn denkt kaum jemand, aber das Geld lockt doch

15.08.2012 04:24 Uhr |




FCM-Präsidiumsmitglied Mario Kallnik.

FCM-Präsidiumsmitglied Mario Kallnik. | Foto: Eroll Popova FCM-Präsidiumsmitglied Mario Kallnik. | Foto: Eroll Popova

Magdeburg (kr) l Die Fußball-Regionalliga hat am Wochenende Punktspielpause - in den Landesverbänden steigt die erste Runde des DFB-Pokals. Mit dabei auch beide sachsen-anhaltischen Viertligisten FCM und Germania Halberstadt. Während sich die Elbestädter dem Landesligisten Schönebecker SC stellen, muss Germania Halberstadt beim VfB Ottersleben (Landesliga) Farbe bekennen. Beide Spiele beginnen am Freitag um 18 Uhr.

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An den Gewinn des Landespokals (der letzte Erfolg liegt bereits fünf Jahre zurück) denkt beim FCM derzeit kaum jemand. Präsidiumsmitglied Mario Kallnik hält aus gutem Grund den Ball flach: "Wir müssen bescheiden bleiben, denn wir haben im Land einen Gegner, der eine Liga höher spielt. Klar, wollen wir uns mit dem HFC messen, aber von Anfang an zu sagen, dass wir den Pokal gewinnen wollen, ist es viel zu früh."

Immerhin hat der Gewinn des Landespokals einen warmen Geldregen für den betreffenden Verein zur Folge. Über die rund 100 000 Euro vom DFB hinaus, daran erinnert FCM-Geschäftsstellenleiter Bernd Tiedge, kann dem Landescup-Gewinner mit viel Glück ein attraktiver Erstligist zugelost werden, der 15 000 bis 20 000 Fans anlockt und bei Abzug aller Ausgaben noch einmal bis zu weitere 100 000 Euro in die Vereinskasse spült. Das ist - gerade angesichts der wegen der ausfallenden 100 000 Euro Fernsehgelder und der auf 140 Prozent angestiegenen Zahlungen an die Berufsgenossenschaft (laut Kallnik eine "sehr hohe fünfstellige Summe") ein "warmer Regen".

Für die erste Sensation sorgte zum Auftakt in einem vorgezogenen Spiel die SG Gnadau (Salzlandliga, höchste Spielklasse des Salzlandkreises), die den zwei Ligen höher spielenden Schönebecker SV mit 4:3 ausschaltete. Drittliga-Aufsteiger und Pokalverteidiger Hallescher FC hat in der ersten Runde ein Freilos.



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Copyright © Volksstimme 2013
Dokument erstellt am 2012-08-15 04:24:02
Letzte Änderung am 2012-08-15 04:24:02

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von rigoletto.2012 am 23.05.2013, 16:56 Uhr

Es sind genau diese Halbwahrheiten, wie sie Herr Haseloff in diesem Artikel äußert, die die emotionale Explosion der Beschäftigten vom Professor bis zu pflegerischen Hilfskraft am Klinikum in Halle, ausgelöst haben. Um es deutlich zu sagen: Wir haben gestern 101.000 Unterschriften für den Erhalt beider Universitätskliniken und Medizinischer Fakultäten übergeben, weil dies für die Zukunft in Sachsen-Anhalt erforderlich ist. Dieses Land braucht Ärzte und die Patienten mit schweren und "teuren" Erkrankungen Krankenhäuser, die deren Behandlung leisten können und wollen. Maximale Versorgung ist von Salzwedel bis Zeitz erforderlich! Es gibt auch keine Konkurrenz zwischen den beiden Universitätsklinika in Sachsen-Anhalt um Patienten und Studenten! Die erwähnten Defizite aller Uniklinika in Deutschland sind ein Ergebnis fehlerhafter Bundespolitik. Es würde dieser Landesregierung gut zu Gesicht stehen, wenn sie sich im Bundesrat für die adäquate Bezahlung, der in unseren Häusern erbrachten stationären und ambulanten Leistungen, stark machen würde! Ein Nebeneffekt: Es kostet den Landeshaushalt keinen Cent, würde ihn sogar entlasten. Leider hatte in dieser Landesregierung ausschließlich Birgitta Wolff diesen Weitblick und ihr Rauswurf war das Zeichen für die wahre Politik einer Regierung, die in Halle 48.000 Wählerstimmen erhielt. Unser Aktionsbündnis hat 65.000 Unterschriften in dieser Stadt gesammelt. Wo sieht Herr Haseloff den Wählerwillen? Stattdessen erklärt er als Nebelbombe die alten Planungen im neuen Gewand und denkt es merkt keiner. Aber 20 Jahre Kampf gegen Privatisierung und Schließung der Universitätsmedizin in Halle machen sensibel. Die vom Finanzausschuss Landtages für erforderlich erachtete Fertigstellung des Campus in Halle, für die Mittel in Höhe von 80 Mio. € erforderlich sind, und die ca. 10% Reinvestitionsquote werden von Herrn Bullerjahn und seinem Ministerpräsidenten kurzerhand zum Investitionsstau erklärt. Ist dies lediglich Beleidigung der Menschen oder einfach Unwissenheit und Unsicherheit? Klar wird: Wir werden uns in den nächsten Wochen häufiger auf der Straße treffen! Kommende Woche bereits in Magdeburg.

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