Plauen l Nach fünf Spielen ohne Niederlage (zwei Siege, drei Unentschieden) ging Fußball-Regionalligist Germania Halberstadt beim 1:3 (0:2) am Sonnabend in Plauen wieder leer aus.
Der Aufsteiger geriet nach einem umstrittenen Foulelfmeter, verwandelt von Hoßmang (24.), in Rückstand. VfB-Torwart Sebastian Kischel schimpfte hinterher: "Ein Witz. Wenn der Unparteiische in dieser Szene Strafstoß pfeift, müssen wir im gesamten Verlauf drei bekommen."
Das passierte jedoch nicht. Im Gegenteil, der Schiedsrichter entschied auch bei einigen anderen strittigen Szenen (Handspiel und Foul gegen Christian Beck) jeweils für den Gastgeber.
Zuvor befand sich die Begegnung lange Zeit im Leerlauf, erst als Fait-Florian Banser den Querbalken traf, wurde es lebhafter.
Nach dem 0:2-Rückstand zur Pause wollte Halberstadt möglichst schnell den Anschluss. Die Gäste, denen die lange und frühe Anreise ins Vogtland anzumerken war, blieben aber hinter der Form vom Hertha-Spiel (5:0). Kapitän Kischel übte Selbstkritik und wusste, dass "wir nicht unseren besten Tag erwischt haben. Wir nehmen die Köpfe hoch, und nächstes Wochenende geht es dann weiter."
In der Schlussviertelstunde attestierte Trainer Andreas Petersen seiner Mannschaft "mehr Leidenschaft und Zweikampfstärke". Der eingewechselte Tobias Eckermann hatte auf 1:3 verkürzt, und der VfB war plötzlich hellwach. Zu spät jedoch, um das Blatt noch zu wenden. Horst Rau, zuletzt zweimal eingewechselt, hatte Florian Eggert (Oberschenkelprobleme) in Plauen ersetzt. Auch dessen Ruhe und Übersicht fehlte dem Team an diesem Tag.
Plauen: Birnbaum - Wolf, Unversucht, Zeiger, Lietz - Hoßmang, Walther (62. Schmidt) - Six (86. Schindler), M.-P. Zimmermann, Paulick (81. Thönelt) - K. Zimmermann
Halberstadt: Kischel - Handke, Krüger, Saalbach, Banser - Schubert, Rau (78. Fitkau) - Wijks (62. Breitkopf), Scheidler (62. Eckermann), Kragl - Beck
Schiedsrichter: Marx (Würzburg). Zuschauer: 1 207. Tore: 1:0 Hoßmang (24./Foulelfmeter), 2:0 K. Zimmermann (40.), 3:0 Schmidt (74.), 3:1 Eckermann (77.). Gelb: Zimmermann, Lietz, Paulick, Hoßmang / Scheidler, Beck.
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Ich kann mich der Meinung von Herrn Müller nur anschließen. Der Begriff Arena für eine Sporthalle ist doch arg übertrieben. Bode-Sporthalle scheint mir da besser geeignet, denn die Bode gehört zu Oschersleben und ist ja nicht weit weg. Das der Vorschlag der Bewos an erster Stelle landet gibt mir zu denken. Vielleicht ist auch eine Kombination zur BEWOS-Sporthalle überlegenswert.
Der Tunnel kommt doch ....! Die Typen vom BUND (die noch auf Kosten der Steuerzahler agieren) machen die ganze Thematik TUNNEL um das doppelte teurer. Das diese "Fraktion" nicht endlich beiseite geschoben wird, ist mir unverständlich. Was ist das bloß für eine Gesellschaft ?! Zu DDR-Zeiten war dieser tunnel im Gespräch, weil er gebraucht wurde und gebraucht wird. Nur mit dem Unterschied, die DDR hatte kein Geld. Man kann nur hoffen, dass die Verantwortlichen die Sache durchziehen !