Halberstadt l Die eisigen Temperaturen der letzten Tage und Wochen haben den Umbau des Friedensstadions in Halberstadt etwas gebremst.
Beim Fantreffen, zu dem Anfang der Woche im Vereinsheim am Friedensstadion alle Spieler des Regionalligateams, das Trainergespann, der Präsident sowie der sportliche Leiter und der Geschäftsführer erschienen waren, gab Olaf Herbst auch eine aktuelle "Lagebeschreibung" zum neuen Rund. Der Präsident machte schnell klar, dass man absolut im Plan liege, "wenn es in den kommenden acht Wochen halbwegs gutes Wetter gibt, steht der endgültigen Fertigstellung am 30. Juni nichts im Wege."
Herbst, der als Bauingenieur und -planer gehörigen Anteil am Umbau des Stadions hat, informierte aber auch, dass "die Montage der Sitzschalen in dieser Woche vorerst gestoppt wurde. Bei diesem strengen Frost ist das sinnlos, würde zudem keine qualitative Funktionstüchtigkeit garantieren".
Fakt ist, dass bis zum ersten Rückrunden-Heimspiel am 19. Februar (Hallescher FC) 500 Sitzplätze auf der neuen Haupttribüne fertig und installiert sein müssen, denn entsprechend dieser Auflage bekam der VfB Germania vom DFB überhaupt die Zusage, seine Heimspiele im Friedensstadion austragen zu dürfen. Über eine Ausnahmeregelung wurde nicht gesprochen.
Im Sommer hatten die VfB-Verantwortlichen zuschauerwirksame Begegnungen wie gegen den 1. FCM, RB Leipzig und eben den HFC getauscht, wohl wissend, dass bis zur Rückserie der Großteil des Umbaus erledigt ist.
"Wenn das Spiel bei dem derzeitigen Wetter stattfindet, werden die Sitze da sein, wir lassen uns was einfallen und wenn wir notfalls mehr Leute zum Montieren anfordern", versprüht Präsident Herbst Zuversicht.
Indes steht ein großes Fragezeichen hinter der ersten Partie zum Rückrundenbeginn. Am Sonntag ist der VfB Germania bei der U 23 des VfL Wolfsburg zu Gast. Gestern ließ der Teammanager der Wölfe-Reserve, Ex-Profi Pablo Thiam, verlauten, dass es nicht optimal aussehe. Erst eine Platzbegehung, die heute morgen stattfindet, würde genau Aufschluss geben.
Gestern Abend kam die gesamte Mannschaft für eine kürzlich spontan initiierte Aktion zusammen. Das Team um Cheftrainer Andreas Petersen hatte sich dazu entschlossen, eine Typisierung für die an Leukämie erkrankte Halberstädter Sängerin Anke Lautenbach durchzuführen. In der Vereinsgaststätte ließen sich die Kicker dafür Blut entnehmen.
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Ich kann mich der Meinung von Herrn Müller nur anschließen. Der Begriff Arena für eine Sporthalle ist doch arg übertrieben. Bode-Sporthalle scheint mir da besser geeignet, denn die Bode gehört zu Oschersleben und ist ja nicht weit weg. Das der Vorschlag der Bewos an erster Stelle landet gibt mir zu denken. Vielleicht ist auch eine Kombination zur BEWOS-Sporthalle überlegenswert.
Der Tunnel kommt doch ....! Die Typen vom BUND (die noch auf Kosten der Steuerzahler agieren) machen die ganze Thematik TUNNEL um das doppelte teurer. Das diese "Fraktion" nicht endlich beiseite geschoben wird, ist mir unverständlich. Was ist das bloß für eine Gesellschaft ?! Zu DDR-Zeiten war dieser tunnel im Gespräch, weil er gebraucht wurde und gebraucht wird. Nur mit dem Unterschied, die DDR hatte kein Geld. Man kann nur hoffen, dass die Verantwortlichen die Sache durchziehen !