Er wurde in Perleberg (Prignitz) geboren, er spielte für den 1. FC Magdeburg und für Eintracht Braunschweig. In der laufenden Saison kämpft er für Germania Halberstadt in der Fußball-Regionalliga um Punkte. Und nach der Serie soll wirklich Schluss sein? Mit Fait-Florian Banser blickt Volksstimme-Mitarbeiter Florian Bortfeldt in dessen sportliche Zukunft.
Volksstimme: Herr Banser, Sie feiern heute Ihren 30. Geburtstag. Was ändert sich damit für Sie?
Fait-Florian Banser: Im Grunde nichts - nur die Zahl, das Alter. Da ich schon verheiratet bin und zwei Kinder habe, fallen auch gewisse Bräuche für mich aus.
Volksstimme: Sie sind der älteste Spieler im aktuellen Germania-Kader. Auch Kapitän Sebastian Kischel ist fünf Wochen jünger. Werden Sie innerhalb der Mannschaft als Respektperson angesehen?
Banser: Davon gehe ich aus. Allerdings bin ich der Typ Sportler, der auf ein lockeres Miteinander Wert legt. Man kann Vorbild sein, dennoch Spaß zusammen haben. Lassen Sie mich aber ergänzen, dass sich das Rollenverständnis innerhalb des Fußballs in den vergangenen Jahren gewandelt hat. Jüngere Spieler lassen sich zum Teil nichts mehr sagen, das war zu Zeiten, als ich 18, 19 Jahre alt war, doch anders. Da wurde man von erfahrenen Mitspielern an die Hand genommen.
Volksstimme: Sie leiden aktuell an einer Verletzung im Fußgelenk, wie geht es Ihnen?
Banser: Ich habe noch leichte Schmerzen, kann aber schon wieder mittrainieren. Der Spielausfall gestern (Hallescher FC/d. Red.) kam mir gelegen, so kann ich mich noch etwas länger auskurieren. Nächste Woche bin ich so sicher wieder voll belastbar.
Volksstimme: Ist man mit jetzt 30 Jahren anfälliger? Hat sich das Körperbewusstsein verändert?
Banser: In der Vorbereitung zwickt es jetzt von Zeit zu Zeit. Ich habe festgestellt, dass ich zum Ende der sportlichen Karriere lockerer im Kopf geworden bin. Damit wird man auch lockerer in den Beinen. Man nimmt viele Dinge nicht mehr so ernst wie früher, ohne dabei allerdings den nötigen Ehrgeiz zu verlieren.
Volksstimme: Sie jagen seit dem achten Lebensjahr dem Ball hinterher. Wo war es in den zurückliegenden 22 Jahren am aufregendsten?
Banser: Überall. Angefangen als Torwart bei der SG Messtron Magdeburg auf Asche, über die Jugend beim 1. FCM bis hin zum VfB Germania. Ich habe überall schöne Jahre erlebt. Zu den Highlights gehört die Zeit beim FCM, als wir Landespokalsieger wurden und ich mit über 20 Toren zu einer erfolgreichen Saison beitragen konnte. Mein Wechsel zu Eintracht Braunschweig war sportlich gesehen das Beste. Meine erste Zeit in Halberstadt war ebenso schön, wenngleich ich leider die eine oder andere Verletzung zu viel hatte.
Volksstimme: Sie sind schon jetzt neben Ihrer aktiven Karriere in der Geschäftsstelle der Halberstädter Fußball GmbH tätig. Bereiten Sie das Sportkarriereende vor?
Banser: Ich werde zum 30. Juni definitiv aufhören und danach in die Geschäftsführung beim VfB Germania eingebunden.
Volksstimme: Was macht mehr Spaß - neben oder auf dem Rasen?
Banser: Beides, Fußball ist mein Leben. Es ist doch für jeden Fußballer der Traum, auch nach der aktiven Karriere diesem Sport weiter verbunden zu sein. Ich habe damit meinen Traumjob gefunden. Auf der anderen Seite gibt es nichts Schöneres, als ein Tor zu erzielen. Das werde ich sicher vermissen.
Volksstimme: Nach der Umschulung zum Verteidiger haben Sie in dieser Spielserie noch kein Tor erzielt. Was ist, sollte es bis Saisonende so bleiben?
Banser: In der Tat fehlt mir ein Regionalligator für Germania. Dann müsste ich wohl noch mal mit meiner Familie sprechen...(lacht)...oder im Falle eines Strafstoßes mit Florian Eggert über die Ausführung verhandeln.
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Ich kann mich der Meinung von Herrn Müller nur anschließen. Der Begriff Arena für eine Sporthalle ist doch arg übertrieben. Bode-Sporthalle scheint mir da besser geeignet, denn die Bode gehört zu Oschersleben und ist ja nicht weit weg. Das der Vorschlag der Bewos an erster Stelle landet gibt mir zu denken. Vielleicht ist auch eine Kombination zur BEWOS-Sporthalle überlegenswert.
Der Tunnel kommt doch ....! Die Typen vom BUND (die noch auf Kosten der Steuerzahler agieren) machen die ganze Thematik TUNNEL um das doppelte teurer. Das diese "Fraktion" nicht endlich beiseite geschoben wird, ist mir unverständlich. Was ist das bloß für eine Gesellschaft ?! Zu DDR-Zeiten war dieser tunnel im Gespräch, weil er gebraucht wurde und gebraucht wird. Nur mit dem Unterschied, die DDR hatte kein Geld. Man kann nur hoffen, dass die Verantwortlichen die Sache durchziehen !