Manaus (dpa) l Die Fußball-WM verblüfft mit so einigen Kuriositäten.

DENKWÜRDIGE NAMEN: Bei Hulk denkt man unweigerlich an das grüne Comic-Monster, für Brasilien soll der bullige Stürmer gleichen Namens für viele Tore sorgen. Den vielleicht philosophischsten Namen trägt - wenn auch mit kleinem Schönheitsfehler beim vorletzten Buchstaben - ein Grieche: BVB-Profi Sokratis.

DER DAUERBRENNER: Für Gigi Buffon wird es eine ganz besondere WM. Der italienische Schlussmann steht zum fünften Mal im Aufgebot für eine Endrunde und zieht damit mit dem Mexikaner Antonio Carbajal und Lothar Matthäus gleich. "Das ist ein Meilenstein, aber mein Hunger ist noch nicht gestillt", sagte der Juve-Torwart.

DIE HEIMATLICHEN: Trau keinem Legionär! Diesem Motto könnte Fabio Capello gefolgt sein. Im russischen WM-Kader stehen nur einheimische Spieler. Coach Sabri Lamouchi hat mit Sylvain Gbohouo von Séwé Sport de San-Pédro nur einen Spieler von der Elfenbeinküste in seinem Kader.

DIE OLDIES: Kolumbiens Nationaltorwart Faryd Mondragon könnte in Brasilien seinen Geburtstag feiern. Der frühere Keeper des 1. FC Köln wird am 21. Juni 43 Jahre und würde dann den Kameruner Roger Milla als ältesten Teilnehmer der WM-Geschichte ablösen. Dieser war 1994 stolze 42.

DIE YOUNGSTER: Mit 18 Jahren und einem Monat ist Kameruns Fabrice Olinga das Küken der WM. Den Rekord hält Norman Whiteside, der für Nordirland +1982 mit gerade mal 17 Jahren und 41 Tagen am Ball war.