Curitiba - Urlaubsreif sind nach dem deprimierenden Scheitern in der WM-Vorrunden wohl alle entthronten Titelverteidiger. Diego Costa, Gerard Piqué und Cesc Fábregas entschieden sich dafür, in Brasilien ein paar Tage länger zu bleiben, um auszuspannen.

Sie flogen nicht mit der spanischen Nationalmannschaft von Curitiba nach Madrid zurück. Mittelstürmer Diego Costa nutzt die Gelegenheit zu einem Familienbesuch. Er stammt aus dem Zentrum Brasiliens. Der 25 Jahre alte Torjäger mit beiden Staatsbürgerschaften dürfte anschließend nur noch zur Wohnungsauflösung nach Spanien zurückkehren. Sein Wechsel vom Meister Atlético Madrid zum FC Chelsea ist noch nicht offiziell, gilt aber als sicher.

Fábregas und Piqué sind dicke Kumpels. Sie fuhren direkt nach dem einigermaßen versöhnlichen, aber bedeutungslosen 3:0-Sieg im Gruppenfinale gegen Australien gemeinsam in einem Auto fort. Ziel: unbekannt. Die "selección" machte auf ihrem Rückflug einen Zwischenstopp in Las Palmas auf Gran Canaria. Die kanarische Insel ist bekanntlich ein beliebtes Urlaubsziel - aber zum Aussteigen war keinem zumute.