Rio de Janeiro - Der frühere englische Fußball-Nationalspieler Michael Owen hat sich für Gary Neville als Nachfolger von Roy Hodgson bei den Three Lions ausgesprochen.

Sollte der bisherige Coach nach seinem Vertragsende 2016 aufhören, könne der aktuelle Assistent Neville für einen frischen Ansatz sorgen, gleichzeitig den jungen Spielern aber Kontinuität bieten. "Anstatt jedes Mal neu zu starten, wenn ein Trainer geht, gibt es so die Möglichkeit, dass die Youngster wirklich von ihren Erfahrungen in Brasilien profitieren", schrieb Owen in seiner Kolumne im "Daily Telegraph".

Der 89-malige Nationalspieler erinnerte an das Beispiel Jürgen Klinsmann, der Deutschland 2004 ebenfalls ohne Erfahrung als Chefcoach übernommen hatte. "Es gibt Momente, in denen man seinem Instinkt vertrauen sollte, dass ein früherer Spieler das Wissen, den Respekt, die Aura und die natürlichen Fähigkeiten für den Job besitzt. Neville hat diese Qualität", sagte Owen.

Auch Hodgson traut seinem Assistenten den Chefposten im Nationalteam zu. "Aber es wäre falsch, ihn unter Druck zu setzen, dass er zunächst in einem Club arbeiten muss, weil der englische Trainerjob auf ihn wartet", sagte der 66-Jährige.