Rio de Janeiro - Der südamerikanische Fußball-Verband CONMEBOL arbeitet nach eigener Aussage an einer Reduzierung der Strafe für Uruguays Fußball-Nationalspieler Luis Suárez.

"Im Moment verteidige ich Suárez 24 Stunden pro Tag", sagte CONMEBOL-Präsident Eugenio Figueredo dem Radiosender 890 über seinen gesperrten Landsmann. Offiziell müssen allerdings der uruguayische Verband oder der Spieler Einspruch gegen die Sperre von neun Pflicht-Länderspielen und dem Ausschluss für vier Monate von allen Fußball-Aktivitäten beim Weltverband FIFA einlegen.

"Die Sanktion gegen Suárez ist barbarisch", schimpfte Figueredo. "Unser Ziel ist, dass die Strafe geringer ausfällt und wir arbeiten daran." Zuletzt hatte sich Suárez bei seinem italienischen Beißopfer Giorgio Chiellini, den er in der WM-Vorrunde angegriffen hatte, entschuldigt.