Magdeburg (mhn) l In der vierten Runde des HVSA-Pokals kassierte der BSV 93 beim Weißenfelser HV eine bittere 24:30-Niederlage. Gegen den Vertreter aus der Verbandsliga Süd erwischten die Magdeburger einen miserablen Start und lagen bereits Mitte der ersten Halbzeit mit acht Toren im Hintertreffen.

Gegen die hochmotivierten Saalestädter stimmte beim BSV, der neben Roman Pethe und Marko Berger kurzfristig auf Robert Reiske, Christian Ordnung, Florian Kamm und Benjamin Busk verzichten musste, von Beginn an die Einstellung nicht. Zu unkonzen-triert stand der BSV in der Abwehr und auch im Angriff ließen die 93er die nötige Dynamik und den Willen vermissen.

Sehr schnell stand es 0:4, doch selbst mit einer Auszeit gelang es Trainer Frank Eckstein nicht, seine Spieler endlich wachzurütteln. Bis zur Halbzeitpause kämpfte der BSV sich dennoch in einem Kraftakt bis auf drei Tore heran (14:11).

Nach dem Seitenwechsel schaffte der BSV beim 14:14 erstmals den Ausgleich. In der Abwehr stand man nun etwas aggressiver und zeigte sich auch in der Offensive deutlich konzentrierter. Anschließend konnte der BSV sogar den Führungstreffer erzielen (15:14). Doch der Anfangselan nach dem Wiederanpfiff war schnell verflogen. Nach dem erneuten Ausgleich (16:16) verfiel der BSV in das alte Muster. Die Einsatzbereitschaft in Abwehr und Angriff ließ spürbar nach. Vor allem beim Abschluss ließ sich der BSV 93 zu unvorbereiteten Würfen hinreißen oder vergab klare Chancen sträflich. In der Folge wuchs der Rückstand wieder an (17:20).

Dennoch war die Partie noch nicht entschieden. Allerdings leistete sich der BSV zu viele leichtsinnige Fehler. So ließen die Magdeburger nach dem 22:26 die Köpfe endgültig hängen und luden den Gegner damit noch zu Kabinettstückchen ein. Die 24:30-Niederlage des BSV gibt nicht nur auf Grund der Höhe, sondern vor allem wegen der Art und Weise zu denken.

BSV 93: Fredow, Krost - Auerbach (2), Grüneberg (2), Thiele (2), Heinicke (1), Zengerling, Hanke (1), Bade (8), Nowak (8), Prax