Magdeburg l Das Daumendrücken der SCM-Handballer beim gemeinsamen Fernsehabend hat nur bedingt geholfen: Sowohl für Matthias Musche mit Deutschland als auch für Jannick Green mit Dänemark sowie Jure Natek und Marko Bezjak mit Slowenien kam bei der WM das Aus. Doch zumindest mit Andreas Rojewski und Bartosz Jurecki, die mit Polen den Sprung ins Halbfinale geschafft hatten, konnten sich van Olphen Co. mitfreuen.

Hauptthema war am Tag danach natürlich das Spiel der Deutschen. "Schade, dass sich das bisherige super Auftreten durch das Scheitern gegen Katar nun ein wenig relativiert hat", erklärte Sportchef Steffen Stiebler, der nach dem Spiel Kontakt mit Musche hatte. "Er war schon dolle geknickt. Aber jetzt müssen die Jungs den Kopf hochkriegen, damit sie am Ende nicht mit leeren Händen dastehen. Die Platzierungsspiele gewinnst du auch nicht im Vorbeigehen."

Zurückerwartet werden die WM-Teilnehmer nächste Woche, als Erster wird Robert Weber am Montag dazustoßen: "Geplant ist, dass spätestens ab Donnerstag die ganze Truppe wieder zusammen ist und sich dann auf den Liga-Auftakt am 15. Februar daheim gegen Gummersbach vorbereitet", so Stiebler, der bisher keine Hiobsbotschaften aus der Wüste erhalten hat. "Alle sind fit. Zwar hatte ,Roje` beim Spiel gegen Kroatien einen Zusammenstoß mit unserem zukünftigen Kreisspieler Musa, aber beide sind mit einer Platzwunde glimpflich davongekommen."

Dafür gibt es in der Heimat Sorgenfalten: Yves Grafenhorst ist erneut mit dem Fuß umgeknickt und fällt für das Benefizspiel des SCM am Samstag in Salzgitter gegen den Liga-Rivalen GWD Minden (18 Uhr/Amselstieghalle) aus.