Einer der Sieggaranten beim 30:28-Erfolg des SCM über den TV Großwallstadt war Jürgen Müller. 16 Paraden gingen auf das Konto des SCM-Keepers, der unter Ex-Coach Michael Biegler kaum zum Einsatz kam. Mit dem 24-Jährigen sprach Volksstimme-Redakteurin Janette Beck.

Volksstimme: Wie fühlen Sie sich, nachdem der SCM das Prestigeduell gewonnen und Sie auch noch zu den Matchwinnern gezählt haben?

Jürgen Müller: Das war für mich ein ganz besonderes Spiel, und es ist toll, dass ich mit meiner Leistung zum Erfolg beitragen konnte. Dass ich die Möglichkeit hatte, dem Ex-Trainer zu zeigen, was ich drauf habe, verdanke ich aber auch meinen Vorderleuten. Die Deckung stand von Beginn an sehr aggressiv und das Zusammenspiel klappte gut. Allerdings hätte ich vor allem in der ersten Halbzeit ein paar Bälle mehr aus dem Rückraum halten müssen.

Volksstimme: Hatten Sie denn vor oder nach dem Spiel Gelegenheit, ein paar Worte mit Michael Biegler zu wechseln?

Müller: Nein, Es gab nicht einmal Blickkontakt, obwohl ich während des Spiels ein paarmal zu ihm rübergeschaut habe ...

Volksstimme: Was sagen Sie zur Stimmung in der Halle?

Müller: Die war grandios. Ich bin froh, dass es uns gelungen ist, mit einem tollen Spiel unsere Fans wieder ein Stück mehr hinter uns zu bringen und sie unsere Leistung zu würdigen wussten. Nachdem wir zuletzt nicht punkten konnten, war es extrem wichtig, dieses Heimspiel zu gewinnen.