Karlsruhe - Die drei WMVorrundenspiele der deutschen Handballer waren Quotenrenner. Zu diesem Fazit kommt eine TV-Analyse der deutschen Vorrundenspiele der letzten Handball-Großereignisse, die das forschungsgestützteBeratungsunternehmen IFM durchgeführt hat. Ausgenommen waren dabei Olympische Spiele.

Die Untersuchung zeigt, dass keine andere Vorrunde bei einer WM oder EM seit 2003 zu einem ähnlich hohen Zuschauerinteresse im deutschen Fernsehen geführt hat. Im Schnitt saßen 4, 43 Millionen Zuschauer vor den TV-Geräten. Beim EM-Triumph 2004 in Slowenien waren es in der Vorrunde 1, 09 Millionen.

Das entsprach einem Marktanteil von 21, 6 Prozent. Damit sorgte die Mannschaft von Heiner Brand am Montag für die zweithöchste Tagesquote in der ARD.