Frauen-Handball l Burg (bsc/ahf) Die Nordliga-Frauen der SG Fortschritt Burg setzten sich im Pokal mit 21:19 (11:13) bei Post Magdeburg durch. Erfolgreichste Werferinnen in den Burger Reihen waren Franziska Ullmann und Stefanie Wöhe mit jeweils fünf Toren.

Nach langer Wettkampfpause fiel es den Burgerinnen nicht leicht, ins Spiel zu finden. Zusätzlich erschwerten die Gastgeberinnen durch eine aggressive Deckungsarbeit den Torerfolg. So begann das Spiel zäh - nur 1:1 nach vier Minuten. So ging es weiter bis zum 3:2 (10.). Magdeburg versuchte durch lang ausgespielte Angriffe, das Tempo aus dem Spiel zu nehmen. Kein Team konnte sich absetzen. In der 23. Minute stand es 9:9. "Unsere Abwehr ließ nach und im Angriff fehlten die Anspielpositionen. Außerdem reagierten wir beim Rückzug viel zu spät und wurden so mehrmals überlaufen", konstatierte Fortschritt-Coach Marion Wöhe. Und so gingen die Magdeburgerinnen mit einem 13:11-Vorsprung in die Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel hielt Post an seiner Spielweise fest und hatte damit bis zum 17:13 (44.) Erfolg. Ullmann mit einem Konter und zweimal Stefanie Wöhe von Linksaußen verkürzten auf 16:17 (48.). Zudem half auch Juliane Ernst mit zwei guten Paraden und einem gehaltenen Siebenmeter ihren Vorderleuten. Nach einem guten Zusammenspiel mit Franciska Orth glich Ullmann zum 18:18 (50.) aus. Ihrer Treffsicherheit vom Kreis war es auch zu verdanken, dass Fortschritt in der 57. Minute mit 20:19 in Führung ging. Das erlösende Tor zum 21:19-Auswärtserfolg gelang Orth dann in der 59. Minute von Linksaußen. "Sicherlich war es kein ansehnliches Spiel. Aber die Mannschaft hielt geschlossen zusammen, kämpfte bis zum Schluss und drehte so noch ein bereits verloren geglaubtes Spiel", so Marion Wöhe nach dem Abpfiff erleichtert.

Fortschritt Burg: Hünecke, Ernst - Ullmann (5), Horn (4/1), Strotmann (2), Wöhe (5), Geue (4), Prößel, Freber, Müller, Orth (1)