Nach dem Derbysieg am vergangenen Wochenende, steht bei Eintracht Gommern das nächste Spitzenspiel in der Verbandsliga Nord an. Mit Wacker Westeregeln bittet am Sonntag der aktuell ärgste Verfolger die Eintracht zum Duell. Doch von einer möglichen Vorentscheidung, was die Rückrunde betrifft, will man bei den Gästen nichts wissen.

Gommern/Westeregeln l "Natürlich wird es ein interessantes Spiel. Schließlich treffen zwei Mannschaften aufeinander, die bisher eine sehr gute Hinrunde hingelegt haben. Aber es sind danach immer noch 13 Spiele zu absolvieren und in denen kann sich noch viel ändern. Dieses Spiel bedeutet keine Vorentscheidung um den Aufstieg", erklärt Gommerns Trainer Dirk Heinrichs. Trotzdem ist es ein hochinteressantes Aufeinandertreffen.

Dabei scheint die Eintracht auch nach dem Derbysieg gegen den GHC ein klein wenig die Nase vorn zu haben, schließlich ist sie als einziges Team der Liga verlustpunktfrei, während Wacker drei Minuspunkte auf dem Konto hat. "Wir sind ja schon seit mehreren Spielen Spitzenreiter und haben die Favoritenrolle auch nicht das erste Mal inne, aber dieses Spiel ist wie jedes andere auch. Wir sind für jedes Match hochmotiviert und so gehen wir auch in diese Begegnung", so Heinrichs. Auch die tolle Atmosphäre, für die die Wacker-Fans regelmäßig sorgen, bereitet dem Trainer keine Kopfschmerzen. "Viele Vereine haben volle Hallen und Fans, die sie aufopferungsvoll unterstützen - auch wir. Es ist für uns also nichts Neues. Aber wenn wir die Konzentration über 60 Minuten hochhalten, sollten die Zuschauer ein schönes Spiel sehen", so der Eintracht-Coach, der aktuell mit Verletzungssorgen geplagt ist, wie gewohnt allerdings nicht verrät, wer genau am Sonntag fehlt. Auch der Wacker-Trainer Matthias Zeidler versucht sich in Understatement: "Wir dürfen nicht vergessen, wo wir letztes Jahr mit fast der selben Mannschaft standen, insofern sind wir froh, dass es dieses Jahr besser läuft, aber mit der Unterstützung unserer tollen Fans können und wollen wir trotzdem gewinnen."

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