Güsen (ahf) l Der Güsener HC sicherte sich gegen den SV Langenweddingen II im letzten Hinrunden-Spiel der Handball-Nordliga einen 30:23 (13:11)-Sieg. Da Ergebnis ist zwar deutlich ausgefallen, doch ganz so einfach waren die zwei Punkte letztlich nicht erkämpft.

"Ein schönes Spiel war es sicherlich nicht, eher ein Rumgewürge auf beiden Seiten", fasste dann auch Kevin Haßbargen das Spiel des GHC zusammen. Dabei begannen die Gastgeber druckvoll und zogen schnell zum 6:1 davon (7.). Doch danach wurde das Spiel auf Seiten der Güsener zusehends nervöser. Die Gäste nutzten diese Schwächeperiode eiskalt und verkürzten aus ihrer Sicht bis zur Halbzeit sogar zum 11:13. "Die Enttäuschung über das Spiel gegen Gommern steckte uns wohl doch noch in den Köpfen. Wir waren mit 6:1 weg und brachen dann ein", erklärte Haßbargen ratlos. Die Güsener konnten sich bei ihrem Torhüter Christian Bretschneider bedanken, dass sie in dieser Phase nie in Rückstand gerieten.

Auch die zweite Halbzeit konnte sich der GHC sehr schwer absetzen. So wurde das Spiel auch zusehends leidenschaftlicher geführt. Den Beginn einer "Zwei-Minuten-Flut" machte Langenweddingen II (37.), bevor sich die Herren des GHC zu ihrem eigenen Unverständnis öfter auf der Bank wiederfanden. Beim Stand von 24:18 bekam Gästeakteur Marc Elschner eine rote Karte (50.). Der GHC nutzte die verbliebenen Minuten, um das Ergebnis mittels Tempogegenstößen noch in die Höhe zu schrauben. "Wichtig sind die zwei Punkte. Das Rückspiel wird für uns aber kein Zuckerschlecken", schätzte Haßbargen ein.

Güsener HC: Bretschneider, Teske - K. Haßbargen (3), Schulz (3), E. Klewe, Naggies (1), Hoffmann (4), Gabrecht (2), C. Haßbargen (9), Lehnau (5), Schwab (2), Salomon, Gerlach, Mache (1)