Güsen (bjr). Es ist eine undankbare Aufgabe, die auf Güsens Handballer in ihrem Auswärtsspiel der Sachsen-Anhalt-Liga in Landsberg wartet. Nicht nur, dass der Tabellenneunte (13:15-Zähler) beim derzeitigen Ligaspitzenreiter (20:6) wohl nur äußerste Minimalchancen auf einen Überraschungssieg haben dürfte, auch personell ist der GHC momentan alles andere als auf Rosen gebettet.

Neben dem rotgesperrten Kevin Haßbargen müssen die Güsener im Gastspiel an der Saale auf Carsten Beyer (Studium) und Florian Hennig (arbeitsbedingt) verzichten. Dafür rücken Martin Müller, Toni Richter und Eric Klewe aus der zweiten Mannschaft auf.

Als Verbandsligaaufsteiger in die Saison gestartet, ist der Erfolg der Landsberger wohl umso höher zu bewerten. Seit dem 8. Spieltag gaben die Rand-Hallenser keinen Punkt mehr ab.

Für GHC-Coach Eric Steinbrecher bietet das Spiel aufgrund des "nichts-zu-verlieren"-Charakters Spielraum für taktische Variationen. So will Güsens Trainer gegen Landsberg mit einer offensiven Deckung spielen lassen. "Ihrem Rückraum haben wir nichts entgegenzusetzen. Aber wir wollen es Landsberg nicht zu leicht machen. Und wer weiß, vielleicht ist ja auch die große Überraschung drin".

Anwurf der Partie ist dieses Mal ungewöhnlicherweise erst am Sonntag, der Anpfiff erfolgt 17 Uhr.