Die neu formierte junge Mannschaft des SV Eintracht Gommern hat einen gelungenen Einstand gegen den Vierten der Fußball-Landesklasse, TuS Magdeburg-Neustadt, gefeiert. Sie gewann dank Doppeltorschütze David Namshaa vor 100 Zuschauern mit 2:1 (1:1).

Gommern (vwo/fna) l Die ersten 20 Minuten gehörten den Gästen. Sie waren sehr ballsicher und auch in den Zweikämpfen überlegen. In dieser Phase markierten sie durch Michel Dolke die 1:0-Führung (14.), weil er einen Abstimmungsfehler im Abwehrzentrum nutzte.

In der Folge kämpfte sich die Eintracht aber ins Geschehen. Nach 24 Minuten erarbeitete sie sich die erste gute Gelegenheit durch Florian Schulze. Er lief allein aufs Tor der Gäste zu, scheiterte aber an Keeper Rene Ryll. Nur kurze Zeit später setzte sich Tom Sindermann auf der linken Seite toll in Szene, er spielte eine flache Hereingabe in die Mitte, die Namshaa zum 1:1-Ausgleich (26.) nutzte.

Daraufhin nahm die Partie richtig Fahrt auf. Es gab Strafraumszenen auf beiden Seiten. Schulze und Daniel Gropius scheiterten in aussichtsreicher Position. Danach hatte der Gastgeber Glück, als Dolke freistehend zum Abschluss kam, er aber nur den Pfosten traf (44.). Im Gegenzug gab es einen tollen Schuss von Justin Schaffrath, den Ryll mit einer starken Parade aber abwehrte.

Nach dem Wechsel drängte die Eintracht auf die Führung. Zunächst scheiterte Namshaa an Ryll (47.), dann verwandelte er nach Vorarbeit von Sindermann zum erlösenden 2:1 (57.). Im weiteren Verlauf ließ das Niveau auf beiden Seiten deutlich nach, es wurden viele Fehlpässe verzeichnet. Das Geschehen spielte sich größtenteils nur noch im Mittelfeld ab. Gommern hatte schließlich erneut Glück, als ein abgefälschter Schuss von Dominik Hausmann an den Pfosten ging. Magdeburgs Patrick Karg erhielt kurze Zeit später Gelb-Rot wegen wiederholten Meckerns. In den letzten Minuten standen beide Abwehrreihen sicher.

Nach dem Schlusspfiff war die Freude über diese wichtigen drei Punkte beim Gastgeber und seinen Fans riesengroß. Obwohl spielerisch noch mehr möglich ist, stimmte die Einstellung. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung ragte Neuzugang Robert Isensee als Leitwolf heraus.

Gommern: Hoffmann - Bea (82. Wipper), Simon, Gropius, Wittpahl, Isensee, Namshaa, Schulze (38. Freitag), Schaffrath (88. Anders), Hildebrand