Wörmlitz (khk/fna) l Ein nervöser Beginn mit dem Ziel nicht gleich in das offene Messer zu laufen, prägte die Anfangsphase des Spitzenspiel in der Fußball-Kreisliga. Am Ende behielt der Wörmlitzer SV auf eigenem Platz mit 2:1 (1:1) die Oberhand über die SG Loburg/Rosian.

Beiden Abwehrreihen fehlte streckenweise die genaue Zuordnung, aber es gelang auf beiden Seiten, eine absolute Torgefahr zu verhindern. Die Bedeutung des Spieles um den aufstiegsberechtigten ersten Platz war von Beginn an deutlich zu spüren. Anfänglich leichte Spielvorteile der Gäste wurden durch den WSV nach 15 Minuten ausgeglichen. Die Gastgeber nahmen immer mehr das Heft in die Hand. Gelegentliche Fernschüsse auf beiden Seiten waren zu unplatziert oder eine Beute der Keeper.

Das Match verlief in der ersten halben Stunde auf gutem Niveau, ohne dass ein Kontrahent daraus Zählbaren erzielte. Dann in der 26. Minute das etwas überraschende 1:0 für die Gäste durch Marcel Wöhe: Freistehend im Strafraum erzielte er unbedrängt aus Nahdistanz die Führung. Die Antwort der Platzherren ließ nur zehn Minuten auf sich warten. Bei einer Ablage auf Sebastian Rudolph setzte sich dieser gegen den heranstürmenden Gästetorhüter durch und markiete den 1:1-Ausgleich.

In den letzten Minuten der ersten Halbzeit gab es auch gefährliche Momente für den WSV, aber er hatte das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite.

Die zweite Halbzeit begann mit einer Schrecksekunde für die Einheimischen, als Kevin Schrader einen platzierten Freistoß mit großem Einsatz gekonnt parierte. Die erfolgreichere Antwort kam nur sechs Minuten später - wiederum durch Sebastian Rudolph, der ein Abspiel von Redmann mit Übersicht zur 2:1-Führung nutzte. In der weiteren Spielzeit erhöhte der WSV den Druck mit Zug zum Tor. Ein technisch gekonnter Fallrückzieher von Redmann in der 58. Minute und ein strafstoßverdächtiges Foul an Redmann in der 59. Minute unterstrichen die Offensivstärke der Platzbesitzer. Gute Einschussmöglichkeiten wurden serienweise vergeben.

In der 69. Minute zeichnete sich Kevin Schrader erneut aus, als er wiederum durch eine Glanzparade den Ausgleich verhinderte. In der 75. Minute wurde Conny Seidler durch Aron Dieckmann ersetzt. Einem starken Schlussspurt des WSV setzten die Loburger sporadische Gegenangriffe entgegen, die oft gefährlich waren und erst mit dem Abpfiff zu einem hörbaren Aufatmen der Platzherren führte. Ein sehenswertes Spitzenspiel auf gutem Niveau mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung des WSV, aus dem besonders Petric Vannes und Kevin Schrader noch herausragten.

Wörmlitz: Schrader - Scheibner, Kollek, Bleis, Jeske, Vanness, Rudolph, Schalnas, Redmann, Wartmann, Seidler (69. Dieckmann)

Loburg/Rosian: Brandt - Nietsch, Santenberg, Boldt, Albrecht, Paul (68. Hünecke), Arbeiter, Schulze, Schöttle, Wener, Wöhe