Gerwisch (hal/ahf) l Der Judo-Nachwuchs der SG Blau-Weiß Gerwisch beteiligte sich kürzlich an zwei Turnieren. Sowohl die Bilanz beim 13. Grete-Minde-Turnier in Tangermünde wie auch beim Anfängerturnier in Magdeburg konnte sich sehen lassen.

Das 13. Grete-Minde-Turnier fand mit über 200 Teilnehmern aus 16 Vereinen statt. Darunter auch Kämpfer aus Berlin, Wolfsburg und natürlich auch fünf Judokas der SG Blau-Weiß Gerwisch.

In der Altersklasse (AK) der unter Achtjährigen gingen Richard Hofmann und Ben Richter in der Gewichtsklasse bis 20 Kilogramm an den Start. Richard musste gleich im ersten Kampf gegen den Favoriten aus Berlin antreten. Er verteidigte sich über die gesamte Kampfzeit sehr gut, musste sich dann aber aufgrund einer Festhalte geschlagen geben. Im zweiten Kampf siegte Richard schon nach kurzer Zeit. Ben ging aus seinem ersten Kampf nach kurzer Zeit als Sieger hervor. Spannend wurde es in der zweiten Begegnung gegen den Berliner Favoriten. Dieser gewann kurz vor Ende der Kampfzeit. Anschließend kämpften die Freunde Richard und Ben gegeneinander. Richard griff sofort entschlossen an, Ben konterte allerdings und beendete damit den Kampf als Sieger sowie das Turnier mit einer Silbermedaille. In der gleichen AK bis 22,6 Kilogramm kämpfte Ben Noah Lammich für Blau-Weiß Gerwisch und musste gleich gegen einen starken Gegner antreten und verlor. Im zweiten Kampf zeigte Ben Noah Siegeswille und ließ seinem Gegner keine Chance. Somit erkämpfte er sich einen verdienten zweiten Platz.

In der AK bis zwölf Jahre kämpfte Luise Averkorn in der Gewichtsklasse bis 24,3 Kilogramm. Über die volle Kampfzeit musste sich Luise in ihrem einzigen Kampf bewehren. Sie musste über die volle Länge gehen und sicherte sich den verdienten ersten Platz. In der gleichen AK bis 25,7 Kilogramm erkämpfte sich Lotte Averkorn wieder einmal ebenfalls den ersten Platz.

Trainer Michael Richter war mehr als zufrieden mit den Leistungen seiner Schützlinge. "Zwar sind wir in der Mannschaftswertung `nur` auf dem 13. Platz gelandet, jedoch haben wir im Durchschnitt mit unseren fünf Judokas mehr Punkte erkämpft, als die Mannschaft, die den ersten Platz belegt hat."

Zum Anfängerturnier nach Magdeburg reiste die SG Blau-Weiß mit einer zwölfköpfigen, jungen Truppe an, die teilweise noch nie auf der Matte bei einem Wettkampf gestanden hatte. Zur besseren Orientierung für die jungen Kämpfer der AK U9 und U11 wurden die Gewichtsklassen gleichzeitig mit Tiernamen bezeichnet.

In der AK U9 gingen für Gerwisch durchweg Neulinge auf die Matte. Bis 18,8 Kilogramm (Walross) kämpfte Richard Hoffmann. Richard zeigte großen Kampfgeist und wurde am Ende Dritter. In der gleichen Gewichtsklasse trat auch Ben Noah Lammich an. Er belegte einen sehr guten zweiten Platz. Bis 22,8 Kilogramm (Pinguin) ging Kristopher Paul Kuhne auf die Matte. Kristopher zeigte eine konstante Leistung und belegte am Ende den vierten Platz. Ebenfalls in dieser Gewichtsklasse kämpfte Nicolas Montag und belegte den dritten Rang. Bis 24,5 Kilogramm (Robben) kämpfte Sebastian Niez- nanski. Ihm gelang Platz vier.

In der AK U11 bis 23,5 Kilogramm (Küken) kam es wieder einmal zum Kampf der Zwillinge Lotte und Luise Averkorn. In diesem Duell ging diesmal Lotte als Siegerin hervor und gewann so vor ihrer Schwester. Bis 28 Kilogramm (Antilope) ging Jonas Köppen auf die Matte. Jonas absolvierte die meisten Kämpfe und am Ende konnte er sich über den schwer erkämpften vierten Rang freuen. Adrian Kunz startete bis 35,9 Kilogramm (Löwe) und musste sich seinen Platz ebenfalls schwer erkämpfen. Am Ende wurde auch er Vierter.

In der AK U13 ging bis 43 Kilogramm Markus Brahmann in das Turnier. Mit seiner Kampf- erfahrung konnte er sich den dritten Platz sichern. Bis 44 Kilogramm startete Yasmine Bunn. Auch sie zeigte ihre Beständigkeit und erreichte Rang Zwei. Joel Danneberg kämpfte bis 46 Kilogramm. Er erkämpfte sich den dritten Platz.

Trainerin Katharina Alicke war mehr als zufrieden mit dieser Leistung. Solche Turniere sind gerade für die Anfänger sehr wichtig, um Wettkampf- erfahrung zu sammeln. Jedoch war durch die hohe Beteiligung der Austragungsmodus etwas unglücklich, so dass zwar viele Kämpfe zu bewältigen waren, es am Ende aber nicht für einen Platz auf dem Treppchen reichte. Die große Teilnehmerzahl zeigte aber, dass Judo sehr attraktiv ist und bei den Kindern voll im Trend liegt.