Gommern (vwo/fna) l Frühzeitig nahm das Unheil seinen Lauf. Bereits in der zweiten Minute verwandelte Kevin Junge einen Eckball zur 1:0-Führung des TSV Kleinmühlingen/Zens. Am Ende musste sich Gastgeber Eintracht Gommern mit 2:5 (0:2) geschlagen geben.

Wenn es denn eine Szene gab, in der womöglich die Wende gelungen wäre, war das nach den beiden Treffern zum 2:3-Anschluss des SVE. Trotz des erneuten Rückschlags kurz nach dem Wiederanpfiff zum 0:3 durch Max Jäger ließ der Gastgeber nicht locker. "Wir waren nach der Führung zu übermütig und in der Abwehr zu offen", haderte auch TSV-Coach Mario Katte. Justin Schaffrath und Tom Sindermann nach Vorarbeit von Lucas Michaelis stellten den Anschluss her. "Dann sind wir fünf Minuten lang geschwommen. Spätestens nach dem ersten Gegentreffer muss ich mich wieder auf die Abwehr konzentrieren", nahm Katte seine Schützlinge in die Pflicht.

Doch trotz der beiden Treffer gab es keine Leistungssteigerung bei den Gastgebern, einige Spieler wirkten schier kraft- und ideenlos und hatten nichts mehr entgegenzusetzen. Stattdessen fingen sich die Bördeländer, sie hatten ohnehin im kämpferischen Bereich Vorteile. Resultat war die 4:2-Führung durch Sebastian Durrhack per Elfmeter, nachdem Kevin Junge nur durch ein Foul von Eintracht-Keeper Christopher Biegelmeier gestoppt werden konnte - die Entscheidung.

Gommern befindet sich weiterhin im Abstiegskampf und hat am kommenden Sonnabend mit der Partie bei Tabellenführer Zerbst keine einfache Aufgabe vor der Brust. Kleinmühlingen/Zens hingegen kletterte einen Rang und ist weiterhin im Rennen um den angestrebten fünften Platz.

Gommern: Biegelmeier - Weber (46. Christel), Hildebrand, Schulze (46. Michaelis), Namshaa, Isensee, Wittpahl, Sindermann, Schaffrath, Gropius, Simon

Kleinmühlingen/Zens: Sprengler - Ehme, Klepel, Balder, Berlau (85. Götsche), Möbius, C. Katte, Junge (79. Rönz), Kuhne, Jäger, Durrhack

Tore: 0:1, 0:2 Kevin Junge (3., 42.), 0:3 Max Jäger (47.), 1:3 Justin Schaffrath (51.), 2:3 Tom Sindermann (56.), 2:4 Sebastian Durrhack (65., FE), 2:5 Max Jäger (87.); SR: Franz Julius Deelmann (Magdeburg), Thomas Neumann, Julien-Rene Franke; ZS: 60