Frauen-Handball l Burg (bsc/bjr) Mit 24:18 (14:8) hat die SG Fortschritt Burg das Nordcup-Halbfinale gegen den FSV Magdeburg gewonnen. Erfolgreichste Burger Werferin war Stefanie Wöhe mit sieben Toren.

Jennifer Strotmann glich nach zwei Minuten die erste und einzige Führung der Gäste vom Siebenmeterpunkt zum 1:1 aus. Zweimal Franziska Ullmann und wieder Strotmann erhöhten auf 5:1 (7.). Die Burger spielten schnell und sicher, die Abwehr stand gut und Manja Hünecke im Tor glänzte mit einigen Paraden. Durch Kontertore von Stefanie Wöhe und Anne Horn sowie Strotmann vom Kreis erhöhte Fortschritt auf 8:2 (10.). Burg ließ nichts anbrennen und baute den Vorsprung auf acht Tore (10:2/12. und 12:4/19.) aus. Auffällig: Bis zum Pausenpfiff hatten die Burger sechs Strafwürfe vergeben. "Ziel war es, den FSV nicht zu dicht heran kommen zu lassen", so Fortschritt-Coach Marion Wöhe.

Nach Wiederbeginn traf Ronja Müller vom Kreis zum 15:8 (32.). Burg verzeichnete jetzt aber einige Fehlwürfe und ungenaue Anspiele. Dies nutzte der FSV, um auf 15:11 (36.) zu verkürzen. Beim 18:16 (48.) waren die Gäste bis auf zwei Tore dran und Fortschritt nahm eine Auszeit, um die Unruhe aus dem Spiel zu nehmen. "Wir hatten in dieser Phase zu viele Fehlwürfe. Die Angriffe wurden zu schnell und ungenau abgeschlossen." Danach fing sich das Team wieder und brachte über die Station 22:17 (55.) den 24:18-Sieg letztlich sicher nach Hause. Zum Pokalfinale am kommenden Sonnabend müssen die Burger allerdings auf Stefanie Wöhe (Arbeit) und Susanne Bollmann (Urlaub) verzichten. Somit geht Fortschritt ohne Wechselspieler ins Duell gegen Barleben.

Fortschritt Burg: Hünecke, Ernst - Ullmann (4), Horn (4), Strotmann (4/1), St. Wöhe (7), Müller (1), Freber, Prößel (1), Bollmann (3/2)