Gerwisch (gbl). Die Fußballerinnen der SpG Gerwisch/Lindenweiler befinden sich mittlerweile in der dritten Landesligasaison. Bisher konnte das durch das Trainergespann Joachim Stier/Achim Borutzki betreute Team in seinen 43 Punktspielen insgesamt 23 Siege einfahren. Dem gegenüber stehen fünf Unentschieden und 15 Niederlagen, bei einem Torverhältnis von 96:73.

In den zweieinhalb Jahren ihres Bestehens konnte die SpG insgesamt 34 Aktive ausbilden, was sicherlich auch die Grundlage des Erfolges bildet. Das durch Manager Gerald Bleidorn entwickelte und umgesetzte Konzept "Sportlich in Ausbildung" ist hierbei der helfende Arm für die Trainer.Mittlerweile trainieren an unterschiedlichen Standorten Schul-AGs (F-, E- und B-Jugend) und zeigen, was möglich ist, wenn eine motivierte und fachlich kompetente Führungscrew dahintersteht.

Im laufenden Spieljahr musste das Trainergespann acht Neuzugänge einbauen, wobei die Abgänge der Stammspielerinnen Sophie Duschl, Diana Teltz und Susan Karowski kompensiert werden mussten. Auch einigen "Störfeuern" von Außen zum Trotz wurde am eingeschlagenen Weg festgehalten.

Diese Widrigkeiten konnten nicht verhindern, dass das Team zu Winterpause der aktuellen Spielzeit auf einem hervorragenden zweiten Platz überwintert und somit die Aufstiegsträume weiter intakt gehalten werden.

Gleichfalls steht die SpG im Halbfinale des Landespokals und schickt sich an, als erster Landesligist das Finale zu bestreiten. Trainer Stier erhofft sich, dass sein Team in der Rückrunde noch stärker auftrumpfen wird, da sich dann der Prozess der Integration der Neuen dem Ende zuneigt. Zudem verstärken Kathrin Besecke (nach Babypause) und Nicole Kassner (Rotsperre) das Rückrundenteam.

Unterdessen versucht Manager Bleidorn die Winterpause zu nutzen, um im Falle eines Aufsieges die optimale Vereinsvariante zu finden. Da man als Spielgemeinschaft nicht aufstiegsberechtigt ist, muss eine entsprechende Lösung her, die auch von der finanziellen Seite betrachtet tragbar ist. Die SpG jedenfalls will das Jahr der Frauen-WM dazu nutzen, selbst sportlich erfolgreich zu bleiben und weiter Werbung für den Mädchen- und Frauenfußball zu betreiben.