Biederitz (jer/bjr) l Der DJK TTV Biederitz hat am Wochenende das Landespokalfinale des Tischtennis-Landesverbandes Sachsen-Anhalt (TTVSA) ausgerichtet. Der Schlussakt der Saison 2013/2014 geriet noch einmal zu einem Triumphzug für den Nachwuchs des Gastgebers. Ein Titel sowie je ein zweiter und dritter Platz blieben an der Ehle.

Die Jungenmannschaft in der Besetzung Klaidas Baranauskas, Julian Franz, David Lück und Axel Kramer siegte in ihren Duellen gegen den TTV Barleben und den TTC "Glück Auf" Staßfurt. Wie erwartet entwickelte sich anschließend ein spannender Dreikampf zwischen den Biederitzern, dem SV Eintracht Magdeburg-Diesdorf und dem TTC Quedlinburg. Der starke Ole Herbst holte beide Punkte für Diesdorf, aber am Ende stand ein gutes 4:2 für die Hallenherren.

Mit der Gewissheit, dass selbst eine knappe Niederlage gegen die Vorharzer reichen würde, ging das Team die Aufgabe etwas zu unkonzentriert an und verlor am Ende mit 2:4. Dennoch schmälerte dies den Erfolg nicht. Mit fünf Sätzen Vorsprung sicherte sich das DJK-Quartett den Titel vor den Magdeburgern und Quedlinburgern. Beeindruckende Serie: Bereits zum dritten Mal ging der Pokal an den aus Nachwuchssicht derzeit erfolgreichsten Verein des Landes.

Das Biederitzer Schülerteam mit der jüngsten Aufstellung aller beim Finale vertretenen Mannschaften siegte sicher gegen den VfB Ottersleben und den SC Seeland. Im entscheidenden Spiel gegen den SV Alemania Riestedt gaben die DJK-Youngster unglücklich nach harten Kampf eine 3:1-Führung aus der Hand und musste am Ende der Mannschaft aus dem Mansfelder Land zum Titelgewinn gratulieren. Mehr als ein bloßes Trostpflaster: Mit dem abschließenden Sieg gegen Quedlinburg sicherte sich die Mannschaft den Vizetitel.

Die Mädchen der Trainingsgruppe TSG Grün-Weiß Möser/Biederitz in der Besetzung Leonie Gottschalk, Mandy Kramer, Pia Gottschalk und Jolina Leopold belegten nach starken Leistungen den dritten Platz hinter dem SSV Mansfelder Grund Ahlsdorf und dem VfB Klötze. Dem ausschließlich mit Schülerinnen angetretenen Team dürfte jedoch mit großer Wahrscheinlichkeit die Zukunft gehören. Dies und die übrigen hervorragenden Leistungen sind nicht zuletzt ein Verdienst des Trainerteams um Wolfgang Schleiff, Krzystof Staskowiak und Berndt Jahnke.