Am vergangenen Sonnabend veranstaltete der SC Paplitz 07 sein traditionelles Sommerturnier auf dem Fußballkleinfeld. Im achten Jahr des Bestehens überbot sich der Gastgeber selbst mit Superlativen. Lediglich der Pokal musste an den FC Union Erfurt abgegeben werden.

Paplitz l Fast ein halbes Jahr dauerten die Vorbereitungen für das Event diesmal. Mit dem FC Union Erfurt und dem TSV Fichte Helmstedt nahmen erstmalig auch Vereine aus Thüringen und Niedersachsen am Turnier teil. Insgesamt trafen 20 Teams in Paplitz aufeinander, davon zwei Vertretungen der Gastgeber. Gespielt wurde in drei Gruppen. Die beiden Erstplatzierten jeder Gruppe qualifizierten sich direkt für das Viertelfinale ebenso wie die zwei besten Gruppendritten.

In der Gruppe A ballerte sich der FC Union Erfurt vor dem FC Stahl Brandenburg in die K.O.-Runde. Der zweimalige Sommerturniergewinner FC Nankazu setzte sich vor den Borussen aus Genthin in der Gruppe B durch. Die Gruppe C wurde von BensdorfsMostWanted klar dominiert. Als Zeitplatzierter zog der SV Havelland Roskow in die Endrunde ein. Die beiden Paplitzer Mannschaften hatten das Glück jeweils als Gruppendritter die Viertelfinals bestreiten zu dürfen.

Somit standen mit dem SC Paplitz (2013), dem FC Nankazu (2009 und 2012), dem FC Stahl Brandenburg (2010) und dem FSV Borussia Genthin (2011) vier Teams in der Runde der besten Acht, die den begehrten Pott bereits mindestens einmal mit nach Hause nehmen durften.

Den Traum vom endgültigen Pott-Besitz war für den FC Nankazu nach der 1:4-Niederlage gegen die Havelländer allerdings ausgeträumt. Die Erfurter bestätigten ihre Vorrundenleistung und schalteten den SC Paplitz II mit 3:0 aus. Das in der Gruppenphase ungeschlagene Team von BensdorfsMostWanted unterlag der ersten Mannschaft des Gastgebers etwas überraschend mit 1:0. Die größte Mühe beim Einzug ins Halbfinale hatte jedoch Borussia Genthin. Nach regulärer Spielzeit stand es gegen Stahl Brandenburg 2:2. Im Neunmeterschießen setzen sich die Genthiner dann mit 4:3 durch.

Gegen die Vorjahressieger des SC Paplitz war aber auch für den FSV Schluss. Im zweiten Halbfinale hatte der SV Havelland die besten Karten, die bisher ungeschlagenen Thüringer aus Erfurt zu stürzen. Das glücklichere Händchen hatten am Ende die Erfurter und zogen mit 3:2 nach Neunmeterschießen ins Finale gegen die Lokalmatadoren ein.

In einem spannenden Finale setzte sich der FC Union letztlich nicht unverdient durch. Zum Abschluss bedankte sich der Verein bei allen Sponsoren und den vielen Helfern, ohne die dieses Turnier nicht in dieser Form stattgefunden hätte sowie bei den Schiedsrichtern und allen Mannschaften.