Güsen l Der SV Germania Güsen empfängt am morgigen Sonnabend, 15 Uhr, den Verbandsligisten BSV Halle-Ammendorf zur ersten Runde des Sachsen-Anhalt-Pokals.

Gerade einmal 14 Tage Pause hatten die Güsener zwischen dem Pokalsieg über Borussia Genthin und dem Trainingsauftakt zur Vorbereitung auf die neue Landesklasse-Saison. Zumindest waren alle Spieler deshalb also noch fit, viel Zeit, Urlaubspölsterchen anzulegen, blieb ihnen ja nicht. Mit dem BSV Halle-Ammendorf hat Germania allerdings nicht gerade den leichtesten Gegner im Landespokal zugelost bekommen.

Wo genau sich die Elf von Trainer Hartmut Kober leistungstechnisch befindet, wird sich dann wohl erst morgen entscheiden. In der Vorbereitung gab es lediglich ein Testspiel gegen den Kreisoberligisten des SV Ihleburg/Parchau, welches mit 1:6 verloren wurde. Aussagekräftig ist dieses Ergebnis jedoch nicht, so standen Kober viele Spieler noch nicht zur Verfügung.

Auch das obligatorische Trainingslager findet bei Germania erst später statt. Zwischen dem ersten und dem zweiten Landesklasse-Spieltag fährt die Güsener Elf nach Neuruppin. Angst vor der neuen Spielklasse hat Kober jedoch nicht, er ist von seiner Mannschaft, die den Kreisoberliga-Titel und den Kreispokal gewann, überzeugt.

Dass der Gegner eigentlich zwei Ligen höher spielt und über mehr Erfahrung verfügt, wird dabei zweitrangig. Doch gerade weil alle Vereine noch in der Vorbereitung stecken und Güsen als Aufsteiger und Kreispokalsieger sicherlich noch euphorisiert ist, könnte es eine gehörige Überraschung geben. Es wäre jedenfalls nicht das erste Mal, dass eine Mannschaft im Pokal über sich hinaus wächst.