Burg (bjr) l Diese Idee könnte buchstäblich Schule machen: Um sich die Klassenkasse ein wenig aufzubessern, meldete sich der künftige Abschlussjahrgang des Burger Rolandgymnasiums als freiwillige Helfer und Streckenposten bei der 21. internationalen ADAC-Geländefahrt. "Eine schöne Idee ist das. Das darf ruhig zur Tradition werden, denn schließlich profitieren beide Seiten: Wir haben ein paar helfende Hände mehr und die Schüler erhalten einen kleinen Zuschuss für die Abi-Fete", schätzte der 2. Vorsitzende des MSC Burg, Michael Kahlfuss, ein.

Apropos Helfer: Allein im Vorfeld beteiligten sich rund 60 zupackende Händepaare sowie die beiden Feuerwehren aus Möser und Körbelitz an der Vorbereitung des Enduro-Spektakels. Am Rennwochenende selbst dürften ähnlich viele gelbe Warnwesten rund um den 79 Kilometer langen Rundkurs gesichtet worden sein. Dabei konnte sich der ausrichtende Allgemeine Deutsche Automobilclub (ADAC) auf die Ehrenamtlichen verlassen. Die Kreisstadt präsentierte sich als ausgezeichneter Gastgeber, wie ADAC-Motorsportreferent Wilfried Meine bestätigte: "Mit Hilfe des MSC Burg und den Leuten vor Ort hat das Wochenende sehr gut funktioniert."

Zugleich habe man auch mit den Änderungen an der Strecke den Nerv der Fahrer getroffen, sagte Meine, der am Wochenende als Fahrtleiter fungierte. Die Behauptung bekräftigte der Paplitzer Martin Reisener vom Team Zupin Castrol Power/Mäser Racing: "Seit ich vor 14 Jahren mit dem Sport begonnen habe, war ich mit wenigen Ausnahmen immer in Burg dabei. Einige Abschnitte waren schon etwas ausgefahren, aber speziell der neue Teil hat eine Menge Spaß gemacht." Ab dem heutigen Donnerstag kommt übrigens schweres Gerät zum Einsatz, um die Strecke wieder herzurichten und eventuelle Schäden zu beheben.