Parey (mpo/bjr) l Richtig trocken war es beim 5. Handball-Wildniscamp des Güsener Nachwuchses auch in diesem Jahr nicht. Doch auf Wasser hatte sich die GHC-Jugend ohnehin eingestellt. Gezeltet wurde schließlich in Parey an "Kühns Loch", einem Nebengewässer des Elbe-Havel-Kanals. So war neben den handballerischen Vergleichen der Jugend gegen ihre Eltern auch viel Bewegung im und auf dem Wasser inklusive.

Begonnen wurde traditionell mit der Herrichtung des Platzes, so dass schnell zum Beachhandball, Schwimmen, Paddeln, Angeln und Badminton übergegangen wurde. Nach einer kurzen Nacht führte die Reise in die Elbe-Havel-Sporthalle nach Güsen zurück, wo ein spaßiges Turnier angesetzt war. Während es bei den Jüngsten der E-Jugend noch freundschaftlich zuging, erwachte bei den Spielern der B-Jugend und den Vätern der Kampfgeist. Direkt nach dem Mittag ging es zurück an den Strand und zur Abkühlung ins Wasser. Anschließend wurde gemeinsam mit der DLRG bei Kaffee und Kuchen die Pareyer Schleuse aufgesucht. Zurück im Erlebnisdorf, standen neben Sport, Spiel und einigen Eiskugeln auch Grillen und Stockbrotbacken an. Den sichtlich geschafften Teilnehmern kam es natürlich sehr gelegen, dass Björn Thomas mit seinem "American School Bus" den morgentlichen Transport zur Sporthalle übernahm. Während die letzten sportlichen Wettkämpfe endeten, gingen in Parey die Aktivitäten bis in den späten Nachmittag weiter.

Die Kinder und ihre Eltern bedankten sich bei jenen, die das Camp wieder zu einer bleibenden Erinnerung werden ließen. Allen voran waren Michael und Andrea Hoffmann zu nennen, die sich seit Jahren um das Event kümmern und trotzdem stets wieder für Kurzweil sorgen.