Wolmirstedt/Burg/Genthin (fh) l Völlig zu Recht beginnen ihre Vornamen mit S wie schnell: Silke Zimmermann (Burger Ihleläufer) und die Schlagenthinerin Stefanie Teske (Team Fritz) holten beim 5. Kanal-Ultra in Wolmirstedt kürzlich einen Doppelsieg für das Jerichower Land auf der 30-Kilometer-Strecke. Mit fast einer halben Stunde Vorsprung kam Zimmermann nach 2:08:38Stunden ins Ziel. "Strecke, Bedingungen und Wetter waren optimal. Ich habe mich richtig wohl gefühlt. Lediglich der Gegenwind am Kanal auf den letzten Kilometern war ein wenig lästig", sagte die Ihleläuferin, die noch nicht weiß, welchen Marathon sie im Herbst laufen möchte: "Wahrscheinlich Dresden oder Magdeburg Ende Oktober."

Mit den Genthinern Olaf Meier und Frank Winter war Stefanie Teske (2:27:31Stunden) fast die ganze Zeit in einer Gruppe unterwegs. Auch sie sprach von perfekten Bedingungen: "Der Lauf passt gut in die Vorbereitungen zum Berlin-Marathon im September", sagte sie im Ziel. Sie strebt dort eine Zeit von 3:15Stunden an. Als dritte Frau kam Beate Bolle (2:52:32Stunden) aus Genthin auf Platz sieben ins Ziel. Den Kanal-Ultra bestritten etwa 120 Läufer auf der 30-Kilometer-Distanz, die entlang des Kanals bis nach Niegripp/Hohenwarthe ins Jerichower Land führte. Ein Dutzend 60-Kilometer-Läufer absolvierte die Strecke gleich zweimal.

Schneller als 2:30Stunden war außer Meier und Winter auch Carsten Heidel. Der Parchener holte sich am Abend zuvor in der Staffel mit Bruder Daniel und Vater Falk Silber beim 1. Lichterlauf in Tangermünde über 14 Kilometer. Unterdessen war Olaf Meier in Wolmirstedt gerade eine Stunde im Ziel, als er sich mit seiner Familie in den Thüringen-Urlaub aufmachte. Sieger sowohl in Wolmirstedt als auch in Tangermünde ist der deutsche Marathonmeister Frank Schauer aus Magdeburg. Bei ihm ist es der Familienname, der mit S beginnt.

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