Vor dem morgigen Gastspiel beim SC Vorfläming Nedlitz (9.) kommt es für den SV Germania Güsen (13.) faustdick. Auf satte sieben Spieler wuchs die Ausfallliste, doch der Aufsteiger zur Fußball-Landesklasse, Staffel II, gibt sich kämpferisch.

Güsen/Niegripp/Gommern (bjr/vwo) l Derweil stehen auch die Güsener Liga-Konkurrenten Blau-Weiß Gerwisch und Eintracht Gommern vor wegweisenden Auswärtspartien. Anpfiff aller drei Partien ist morgen um 15 Uhr.

Vorfläming Nedlitz (9.) -

Germania Güsen (13.)

Ihre gute Laune haben sich die Güsener bewahrt, wie Coach Hartmut Kober aus den Trainingseinheiten unter der Woche berichten kann. Dabei sind die Umstände derzeit alles andere als gnädig. Nicht nur, dass die Mannschaft seit drei Spieltagen auf eine Belohnung für den stets hohen Einsatz in den Spielen wartet, mittlerweile präsentiert sich die Kaderdecke ausgedünnter als je zuvor. Stolze sieben Absagen erhielt Kober vor der morgigen Partie, aber Bange machen gilt vor der schweren Aufgabe im Nachbarkreis Anhalt-Bitterfeld nicht: "Ich bin guten Mutes, dass wir mit Hilfe der zweiten Mannschaft ein konkurrenzfähiges Team aufbieten. Natürlich müssen wir uns strecken, aber ein Punktgewinn ist realistisch", gibt sich Kober betont kämpferisch.

SV Arminia Magdeb. (15.) -

Blau-Weiß Niegripp (12.)

Aufbauarbeit war in dieser Woche beim Training gefragt. Die Blau-Weißen hatten gegen Groß Santersleben eine spielerisch ansprechende Leistung geboten, das Ergebnis hatte mit 2:4 am Ende jedoch nicht gepasst. "Wir haben das Spiel am Dienstag aufgearbeitet und das Positive festgehalten. Es war eine Steigerung erkennbar. Gegen Arminia wollen wir dort anknüpfen", blickt Interimscoach Jürgen Wust voraus.

Auch bei den Landeshauptstädtern liegen die Dinge zu Saisonbeginn ähnlich wie in Niegripp. Mit einem Punkt aus drei Spielen eher schlecht als recht aus den Startlöchern gekommen, befindet sich der SVA ebenfalls noch in der Findungsphase. "Wir nehmen das Spiel sehr ernst. Ich denke, die Vergangenheit hat gezeigt, dass wir in Magdeburg und auf Kunstrasen bestehen können", so Wust, der neben den verletzten Marcus Schlüter und Thomas Böttcher zusätzlich auf Christian Schönfeld (Urlaub) und Matthias Lindenblatt (Arbeit) verzichten muss. "Wir bringen dennoch eine schlagkräftige Truppe auf den Platz."

SV Groß Santersleben (1.) -

Eintracht Gommern (6.)

Drei schwere Auswärtsspiele stehen für die junge Eintracht-Elf in den kommenden drei Wochen auf dem Plan. Die vermeintlich höchste Hürde ist morgen beim glänzend gestarteten Aufsteiger aus dem Bördekreis zu nehmen. Drei Siege aus drei Spielen, zwölf Treffer, davon allein sieben auf Torjäger Tobias Herrmann vereint - "Santos" ist zweifelsfrei das Überraschungsteam der noch jungen Saison. Indes ist auch das Selbstvertrauen der Gommeraner nach dem 3:1-Sieg aus der Vorwoche gegen Nedlitz gestiegen. Mit Daniel Gropius und Tobias Bea müssen zwei Verletzte passen. Hinter dem Einsatz von Tilmann Roos, der in der vergangenen Woche ebenfalls verletzungsbedingt fehlte, stehen noch einige Fragezeichen.