Biederitz (ihe/bjr) l Die Verbandsliga-Handballer des SV Eiche 05 Biederitz (5.) empfangen heute um 17 Uhr in heimischer Ehlehalle die HSG Osterburg (11.). Mit einem Heimsieg soll der Fehltritt aus der vergangenen Woche - die 24:26-Niederlage beim Aufsteiger SV Lok Oschersleben - möglichst vergessen gemacht werden.

Nein, Siebenmeter standen in dieser Woche beim Training nicht extra auf dem Zettel, den der Biederitzer Trainer Uwe Werkmeister stets in den Übungseinheiten mit sich führt. Dabei gäbe es mit Sicherheit Anlass dazu, denn fast schon rekordverdächtige zehn Versuche blieben von diversen Akteuren am Sonnabend vor einer Woche in der Oscherslebener Sporthalle ungenutzt. "Es ist natürlich ärgerlich, weil es uns definitiv die Punkte gekostet hat. Dramatisieren werden wir die Sache dennoch nicht", blickt Werkmeister noch einmal zurück. Natürlich hätte den Biederitzern ein 4:0-Punktestart sehr gut zu Gesicht gestanden, doch dem gelungenen Auftakt gegen Schönebeck (26:21) folgte nun die schmerzliche Niederlage beim Liganeuling.

Den kommenden Kontrahenten aus Osterburg hat es dagegen noch ärger erwischt. Die Altmärker, die in der vergangenen Spielzeit auf Platz sechs abschlossen, verbuchen bislang noch gar nichts Zählbares auf der Habenseite. Der Niederlage beim LSV in Klein Oschersleben (18:27) folgte ebenso eine Pleite gegen den anderen Aufsteiger. Der TuS Magdeburg-Neustadt entführte mit einer Energieleistung beide Zähler aus der Hansestadt (33:31). Auffällig bei den Osterburgern ist allerdings, das beide Führungen mit zwei Toren zur Halbzeit in diesen Begegnungen nicht in das Ziel gerettet werden konnten.

Für die Biederitzer gilt es, an die Leistung aus dem Eröffnungsspiel in der Gerwischer Sporthalle gegen die Schönebecker anzuknüpfen. Auch in Oschersleben war die Leistung lange Zeit in Ordnung, ehe sich vermehrt einfache Fehler in das Angriffsspiel einschlichen. Das sollte heute Abend, wenn es - erstmals vor wirklich heimischem Publikum und in der eigenen Sporthalle - gegen die Truppe um Trainer Marco Podas zur Sache geht, möglichst vermieden werden. Und die dann erkämpften Strafwürfe werden auch wieder den Weg in das gegnerische Tor finden.