Stendal/Burg (rte/ahf) l Die Handballer der SG Fortschritt Burg kehrten mit einem überraschenden aber verdienten 33:30 (13:13)-Auswärtserfolg aus Stendal zurück. Mit einer kompakten Abwehr brachte die Nordliga-Sieben den HV Lok Stendal streckenweise zur Verzweiflung.

Die erste Szene des Spiels war sinnbildlich für den weiteren Verlauf: Hagen Sommerfeld machte den Rückraumshooter der Stendaler, Chris Rosentreter, so fest, dass dieser schon in der ersten Minute für eine Behandlungspause vom Feld musste. Immer wieder eroberten die Kurth-Schützlinge mit guter Defensivarbeit und Fabian Wegner im Tor Bälle. Bis kurz vor der Pause führten die Gäste mit 12:10. Dem HV Lok gelang aber bis zur Sirene noch der 13:13-Ausgleich.

Nach der Pause gestaltete sich die Begegnung noch ausgeglichen, doch Stendal biss sich immer wieder die Zähne am Burger Abwehrbollwerk aus und musste so reichlich Kräfte lassen. Die Ihlestädter nutzten dies konsequent und gingen mit 21:16 in Front. Beim 28:22 war die Vorentscheidung gefallen, da half auch die Manndeckung des Gastgebers zehn Minuten vor Schluss nichts mehr.

"Das war die beste Abwehr, die ich seit langem gesehen habe. Diesen Sieg haben sich die Jungs durch mannschaftliche Geschlossenheit erarbeitet", so Trainer Hendrik Kurth.

SG Fortschritt Burg: Bünger, Wegner; Katillus (4), Herrmann, Sommerfeld (5), Teßmann (5), Barkholz (4), Wöhe, Scholz (4), Wucherpfennig, Lange (7/2), Weigel (4/2), Winkler

Siebenmeter: Stendal 3/5 - Burg 4/5; Zeitstrafen: Stendal 6 - Burg 5