Genthin (ske/) l Im Heimspiel der 2. Nordliga setzten sich die Handballer des SV Chemie Genthin gegen die SG Seehausen II mit 24:23 (13:15) durch.

In den Anfangsphase plätscherte das Spiel bis zum 7:7 vor sich hin. Auffällig war aber bereits, wie fahrlässig die Hausherren mit ihren Chancen umgingen. Ab der 15. Minute ließ der Umgang mit den Möglichkeiten sogar noch mehr zu wünschen übrig. Zum Erstaunen der Zuschauer gingen die Altmärker mit einer Drei-Tore-Führung in die Pause.

Da im ersten Abschnitt auch die Genthiner 6-0-Abwehr nicht optimal funktioniert hatte, stellte Trainer Michael Mäser mit Wiederbeginn auf eine 5-1-Variante um. Mit Erfolg: Zwar konnten die Gäste in den ersten zehn Minuten ihre Führung behaupten (18:15), doch in der Folge erschwerte die Defensive der "Chemiker" es den Seehäusern, zum Torerfolg zu kommen. Aufgrund der weiterhin katastrophalen Chancenverwertung - unter anderem wurden 24 freie Würfe vergeben - dauerte es bis zur 50. Minute, ehe der SV Chemie zum 20:20 gleichzog. Einzig Christopher Braunschweig nutzte seine Chancen und hielt Genthin mit seinen zehn Toren im Spiel. Dank des größeren Willens und Glücks sowie konditioneller Überlegenheit retteten sich die Gastgeber zum knappen Erfolg. Dennoch hat dieses Spiel gezeigt, dass es durch gezieltes Training noch vieles zu verbessern gilt, um im nächsten Heimspiel gegen Solpke/Mieste II auch zwei Punkte zu verbuchen.

Chemie Genthin: S. Keil jr., Berndt - Braunschweig (10), Walter (6), R. Keil (2), Theuerkauf (2), S. Keil (1), Ewert (1), Dziony (1), Köppen (1), Feuerherdt, Tannhäuser, Richter