Güsen (bjr) l Den Respekt vor großen Namen hat der SV Germania Güsen, Aufsteiger zur Fußball-Landesklasse, Staffel II, schon früh in dieser Saison abgelegt. Ob gegen Kleinmühlingen/Zens (3:3), Groß Santersleben (2:2) oder Rot-Weiß Zerbst (1:1) - Achtungserfolge gegen die Spitzenteams zählen zu den wenigen Konstanten der Spielzeit. So will der Kreismeister (13.) dann auch morgen im abschließenden Heimspiel der Hinrunde gegen Germania Olvenstedt (2.) eine weitere Duftmarke setzen. "Die Spiele haben gezeigt, dass wir auch gegen die Teams von `oben` mithalten können. Dazu wollen wir uns natürlich auch positiv von unseren Heimfans verabschieden", lobt Germania-Coach Hartmut Kober aus.

Gegen den mit 48 Treffern besten Sturm der Liga um die beiden Goalgetter Andreas Bode (15) und Patrick Kohrmann (12) bedarf es dazu jedoch vor allem defensiv einer konzentrierten Vorstellung. "Es ist klar, dass wir dieses Spiel etwas vorsichtiger angehen. Aber mauern werden wir auch nicht. Das liegt uns nicht und wäre wohl auch tödlich." Zuletzt kosteten Unaufmerksamkeiten in der Abwehr gegen den SV Fortuna Magdeburg II (1:2) und Arminia Magdeburg (1:1) wichtige Zähler. "Es gilt einfach, bis zur letzten Minute hellwach zu sein", fordert daher Kober, der auch offensiv zuletzt Verbesserungsbedarf sah: "Wichtig wird sein, vor dem Tor effektiver abzuschließen."

Keine Ladehemmungen bewiesen am vergangenen Wochenende die Gäste aus dem Magdeburger Nordwesten, die Eintracht Gommern mit 4:0 bezwangen.