Jerichower Land (vwo/ahf) l Die Mannschaften aus dem Jerichower Land müssen sich am 15. und damit letzten Hinrunden-Spieltag der Fußball-Landesklasse, Staffel II, allesamt auswärts beweisen. Chancen auf ein Nikolausgeschenk hat am morgigen Sonnabend ab 13 Uhr aber wohl lediglich der SV Germania Güsen, der auf den direkten Tabellennachbarn trifft. Dem SV Eintracht Gommern steht hingegen bei TuS Magdeburg-Neustadt eine echte Bewährungsprobe bevor, während sich die SG Blau-Weiß Niegripp beim TSV Rot-Weiß Zerbst beweisen muss.

FC Zukunft (13.) -

Germania Güsen (14.)

Nachdem das Motto: "Sechs-Punkte-Spiel" in der Vorwoche gegen Olvenstedt nicht erfolgreich verlief, will es die Elf von Germania-Trainer Hartmut Kober gegen den direkten Konkurrenten noch einmal wissen. "Ein Sieg ist Pflicht", so die Vorgabe des Güsener Übungsleiters. Dabei könnte sich die erst kürzlich eingeweihte Flutlichtanlage auf dem Trainingsplatz vielleicht auszahlen. "Gerade lange Bälle, Standards und unser Kopfballspiel sind mit der derzeitigen Trainingsbeteiligung von 17 oder 18 Mann in der Halle einfach nicht durchführbar", freut sich Kober deshalb über die verbesserten Bedingungen. Allerdings hat der Güsener Coach noch keine Taktik gegen Zukunft auf Lager, da "sich die an meinem Personal ausrichtet" und das Abschlusstraining erst heute Abend ansteht. Dafür dürfte den Gästen der Kunstrasen in der Landeshauptstadt ganz gelegen kommen. Hartmut Kober hat jedenfalls "ein gutes Gefühl."

TuS MD-Neustadt (7.) -

Eintracht Gommern (15.)

Der Gastgeber hat mit 21 Zählern doppelt so viele Punkte auf seinem Konto, wie der auf dem vorletzten Tabellenplatz rangierende SV Eintracht Gommern. Mit nur zehn mageren Punkten aus 14 Spielen sind die Ehlestädter also mitten im Abstiegskampf angekommen. Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, geht die Eintracht auch personell am Stock. Neben den Einsätzen von David Namshaa, Markus Hildebrand und Florian Schulze steht ein großes Fragezeichen, während Björn Wehling, Tobias Bea und Daniel Gropius definitiv nicht mitwirken werden. Und auch das Ergebnis der vorigen Spielzeit lässt nicht unbedingt viel Raum für Hoffnung für die Mannschaft von Trainer Mario Storm. Damals unterlagen die Gommeraner 1:6 in Neustadt.

Rot-Weiß Zerbst (5.) -

Blau-Weiß Niegripp (11.)

Ebenfalls mit Personalnotstand reist die SG Blau-Weiß Niegripp zum letzten Auswärtsspiel der Hinrunde. "Ich habe geradeso elf einsatzfähige Spieler, davon sind allerdings vier aus unserer zweiten Mannschaft", klagt Trainer Joachim Greisner. Zwar sei seine Stammelf beim Gastspiel in Zerbst dabei, Sorge bereiten dem Blau-Weiß-Coach jedoch die Verletzungen seiner beiden Torhüter Marcus Rimpl und Chris Klein. Darüber hinaus ist der Siegtorschütze aus der vorigen Partie, Dustin Nabel, gelbgesperrt und auch Matthias Lindenblatt und Thomas Eschner sind neben Paul Sandmann nicht dabei. Deshalb liegt die Favoritenrolle beim Tabellenfünften. "Zerbst ist gegen uns in der Pflicht. Unser Augenmerk liegt deshalb besonders auf der Defensive. Aber wir haben zwei schnelle Stürmer und dass wir auf Kunstrasen siegen können, haben wir schon bewiesen."