Mit einem souveränen 34:17 (14:6)-Heimsieg über die Reserve des TuS Magdeburg-Neustadt zog der SV Chemie Genthin am Wochenende in das Halbfinale des Handball-Nordcups ein.

Genthin (ske/ahf) l Da sich beide Mannschaften erst kürzlich im Ligaalltag gegenüberstanden und die Genthiner dort mit 28:25 nur knapp das bessere Ende auf ihrer Seite hatten, sollte für Spannung gesorgt sein. Allerdings herrschte nur in den ersten zehn Minuten der Partie ein Kopf-an-Kopf-Rennen beider Teams. Nach dem 4:4 übernahmen die Gastgeber das Heft des Handelns. Bis zur Halbzeit ließ die Defensive der Chemiker lediglich zwei Treffer zu, sodass es mit einer 14:6-Führung für die Hausherren in die Kabinen ging.

Der Genthiner Trainer Michael Mäser appelierte in der Halbzeitpause an seine Mannschaft, die Konzentration weiter hoch zu halten und den Ball laufen zu lassen. Die Heim-Sieben hielt sich mit Wiederbeginn an die Vorgaben ihres Coaches und ließ so keine Zweifel am Ergebnis aufkommen. Über ein starkes Zusammenspiel zwischen Torhüter Silvio Keil und der Abwehr des SV Chemie, bauten die Mäser-Schützlinge ihren Vorsprung kontinuierlich aus - 25:10. Den Gästen aus der Landeshauptstadt mangelte es zu diesem Zeitpunkt besonders an der Kreativität ihres Angriffsspiels, sodass die Chemie-Sieben die abgefangenen Bälle über Tempogegenstöße in einfache Tore umwandelte. Besonders der schnelle Genthiner Linksaußen Daniel Wendt kam in dieser Zeit voll auf seine Kosten und war nach Abpfiff mit neun Treffern auch der erfolgreichste Schütze bei den Hausherren. Mit dem beruhigenden Vorsprung im Rücken wechselte der Chemie-Trainer Mäser zum Ende hin noch einmal munter durch, was TuS II zur Ergebniskosmetik nutzte. Schließlich stand aber ein nie gefährdeter 34:17-Sieg für den SV Chemie Genthin zu Buche und der Einzug ins Halbfinale war perfekt.

Chemie Genthin: S. Keil jr., Berndt - Wendt (9), R. Keil (6), S. Keil (5), Theuerkauf(4), Braunschweig (4), Walter (3), Feuerherdt (1), Juling (1), Richter (1), Köppen