Chris Hoffmann hat den Güsener HC im Sommer 2014 verlassen und sich dem TuS Radis (Mitteldeutsche Oberliga) angeschlossen. Am Sonnabend, beim Spiel der ehemaligen GHC-A-Jugend gegen Eintracht Gommern, durfte er aber natürlich nicht fehlen. Sportredakteur Björn Richter unterhielt sich mit dem 23-Jährigen bei dessen "Ein-Tages-Comeback".

Herr Hoffmann, eigentlich genießen die meisten Handballer in diesen Tagen die Pause. Fiel es schwer, sich zu einem solchen Event wie dem Spiel der ehemaligen A-Jugend zwischen den Jahren aufzuraffen?

Ach, überhaupt nicht. Einerseits haben wir mit Radis ohnehin nur eine Woche Trainingspause, andererseits nimmt man bei so einem Spiel sehr gerne teil.

Was für ein Gefühl war es, wieder mit den einstigen Kollegen zusammen in einem Team zu spielen?

Es fing eigentlich schon mit der Vorfreude auf den Abend an. Ich glaube, man hat allen angemerkt, dass sie riesigen Spaß hatte und sich gefreut haben, wieder Seite an Seite zu spielen. Ich meine, wann sieht man sich schon mal in dieser Konstellation wieder? Natürlich bleibt die Frage, was gewesen wäre, wenn wir alle beim GHC geblieben wären ...

Welche Ziele haben Sie sich im Hier und Jetzt mit Radis für die Rückrunde gesteckt?

Wir hatten zuletzt arge Personalnot, haben zweimal nur zu siebt gespielt und entsprechend verloren. Ich denke, wenn wir dieses Problem überwinden, ist wieder mehr möglich. In erster Linie zählt aber nur der Klassenerhalt in der Mitteldeutschen Oberliga.

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