Bereits zum zehnten Mal fand am Sonnabend der Siban-Cup in Genthin statt. Die Fußballer des gastgebenden FSV Borussia mussten sich in einem Herzschlagfinale am Ende knapp dem Landesklasse- Team von Fortuna Magdeburg II geschlagen geben. Den gut 140 Zuschauern dürfte das Turnier dennoch gefallen haben.

Genthin (kga/ahf) l Die Landeshauptstädter blieben im Wettkampfverlauf ungeschlagen und setzten sich am Ende mit nur einem Punkt Vorsprung gegen die Gastgeber durch.

Die Borussia verspielte den möglichen Pokalgewinn im dritten Turnierspiel gegen die Vertretung von Blau-Weiß Wusterwitz (Brandenburg), als die Kevin Wolf Co. mit 1:2 unterlagen. Die Brandenburger wurden auch beinahe dem späteren Turniersieger zum Verhängnis und hätten ihrerseits dem FSV fast noch den Silberrang streitig gemacht, doch die Magdeburger retteten ein 2:2-Remis im letzten Spiel über die Zeit.

Dabei starteten die Gastgeber eindrucksvoll in das Turnier und bezwangen TuS Wahrburg mit 4:2 sowie Viktoria Brandenburg mit 6:1. Doch gegen die spielstarken Wusterwitzer musste sich der FSV geschlagen geben. In der Begegnung der Titelaspiranten zwischen Genthin und der Fortuna-Reserve gelang der Borussia nach einem 0:3-Rückstand immerhin noch ein Unentschieden - 3:3. Doch alles Hoffen auf Schützenhilfe der blau-weißen Gäste aus Brandenburg im abschließenden Spiel brachte nichts. Der Borussia blieb der zweite Rang vor Wusterwitz, das einzig vom zweiten Team aus Brandenburg, dem FSV Viktoria, bezwungen wurde (1:2). Für das zweite Team aus dem Nachbarbundesland reichte dies sowie der Sieg über TuS zu Platz vier.

Der Ortsnachbar, SV Fortuna Genthin, trotzte Wusterwitz zu Beginn ein 2:2-Remis ab und bezwang Viktoria Brandenburg mit 2:0. Im Derby mit dem FSV Borussia unterlagen die Fortunen jedoch mit 2:4. Damit belegte der zweite Kreisoberligist aus Genthin Rang fünf vor der TuS Wahrburg.

Der FSV Borussia Genthin bedankt sich an dieser Stelle bei den Schiedsrichtern Ralf Lorenzat und Dirk Wiesner sowie dem Sponsor des Turnieres und allen ehrenamtlichen Helfern für ihren Einsatz.

   

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