Seite dem 1. Januar lenkt mit Thomas Wilke ein alter Bekannter die Geschicke als Trainer beim SV Eintracht Gommern. Sportredakteur Björn Richter sprach mit dem 45-Jährigen über seine neue Aufgabe.

Herr Wilke, Sie sind der dritte Eintracht-Trainer binnen eines Jahres. Was reizt Sie an dieser Herausforderung?

Ich war stets mit Gommern verbunden. Auch nach der Zeit als Eintracht-Spieler und -Trainer in der Landesliga und Landesklasse hat mein Herz am Verein gehangen. Als klar war, dass die Mannschaft neue Impulse braucht, hat man mich gefragt und ich habe zugesagt. Die Vereinbarungen gelten bis zum Saisonende. Der SVE hat aber signalisiert, längerfristig mit mir arbeiten zu wollen.

Wie ist Ihr erster Eindruck?

Den kann ich mir erst in den nächsten Wochen verschaffen. Außer bei zwei Hallenturnieren habe ich die Mannschaft noch nicht näher kennengelernt. Wir versuchen, bis zum Ende der Wechselfrist noch den ein oder anderen Spieler nach Gommern zu locken. Der Kader ist sehr schmal und sehr jung. Dass wir den ein oder anderen Routinier noch dazuholen, ist absolut notwendig.

Was muss sich außer der Kaderbreite und -qualität noch verbessern, damit der Klassenerhalt gelingt?

Ich habe die Mannschaft während der letzten beiden Hinrundenspiele beobachtet. Mein Eindruck war, dass ab der 60. Minute ein Leistungseinbruch erfolgt. Daher müssen wir schnell die konditionellen Grundlagen nach der Winterpause legen. Mit Blick auf die Zahlen müssen wir auch dringend die Abwehr stabilisieren.