Güsen (ahf) l Im Viertelfinale des HVSA-Cups empfangen morgen, 15 Uhr, die Verbandsliga-Handballer des Güsener HC die ligahöhere SG Kühnau. Zu Hause bislang noch unbezwungen hofft der Gastgeber natürlich auf die Unterstützung der Zuschauer, um keinen Klassenunterschied erkennbar werden zu lassen.

Viele Akteure sind dem in der Liga auf Rang fünf liegenden Güsenern aus ihrer Zeit in der Sachsen-Anhalt-Liga nicht geblieben, dennoch untermauerte der morgige Hausherr bislang in dieser Spielzeit, dass immer mit ihm als Mannschaft zu rechnen ist. Deshalb wollen die Kevin Haßbargen und Co. als Einheit stark sein und sich den Dessauern geschlossen entgegen stellen.

Dabei sind gerade Auswärtsspiele der SG stets knapp und bis zuletzt hart umkämpft. Eine Tatsache, die dem GHC mit seiner Art Handball zu spielen entgegen kommen sollte. Dennoch stehen die Kühnauer in der höchsten Spielklasse des Landes auf einem vierten Rang und mussten sich jeweils nur knapp den Spitzenteams der TSG Calbe, des SV Langenweddingen und des HSV Magdeburg geschlagen geben.

Die morgigen Gastgeber haben allerdings nichts zu verlieren, hätten sie doch ohnehin gar nicht damit gerechnet, es bis ins Viertelfinale des HVSA-Pokals zu schaffen. Die Priorität liegt bei den Güsenern allerdings ganz klar auf dem Ligaalltag, doch ein wenig Selbstbewusstsein gegen einen scheinbar übermächtigen Gegner zu sammeln, kann ja eigentlich nicht schaden.

Außerdem ist die Heimweste bislang blütenweiß und die Sieben von Trainer Andy Mache würde wohl nur ungern den FSV Magdeburg mit einem Fleck zur nächsten Verbandsligapartie am Sonnabend, 7. Februar, in der Elbe-Havel-Sporthalle zum Tanz bitten wollen.