Klietz/Mansfeld (rgä/ahf) l In der dritten Runde des VVSA-Pokals sind noch zwei Volleyballteams aus dem Jerichower Land vertreten. Während der Burger VC 99 wenig überraschend in die nächste Runde einzog, entschied das Landesliga-Team des Genthiner VV unerwartet beide Partien in der Gruppe gegen die SG Mansfelder Land (Landesklasse West) und den Landesoberligisten RW Weißenfels für sich.

Der Burger VC 99 benötigte kurz vor Weihnachten noch einen Schiedsrichter für das Heimspiel gegen Weißenfels. Nach der Anfrage der Ihlestädter sagte Christoph Grothe kurzer Hand zu, um den Pokalkontrahenten des Genthiner VV in Augenschein nehmen zu können. Die Spionage hatte offenbar Erfolg. Der GVV erkämpfte sich einen 3:2 (22; -19; -16; 16; 12)-Erfolg über die Rot-Weißen und gewann anschließend klar mit 3:0 (22; 21; 25) über die SG Mansfelder Land. Damit sind die Genthiner in der runde der letzten acht Mannschaften des Landes Sachsen-Anhalt vertreten.

Das Team des Burger VC 99 setzte sich in seiner Gruppe dagegen klar gegen Germania Klietz und die Reserve des USC Magdeburg durch. "Es hat Spaß gemacht. Wir hatten mit drei Trommlern und einer Tröte fast Heimspielatmosphäre", freute sich BVC-Spieler Sebastian Behr. So war die Partie gegen den Gastgeber und Kreispokalsieger aus Stendal keine Hürde für den Landesoberligisten. Mit 3:0 (21; 14; 22) setzten sich die Ihlestädter durch. "Die Germania hat sich redlich bemüht, war aber besonders mit unserem Block überfordert."

Auch die Schiedsrichter schienen nicht ganz mit dem Tempo zurechtzukommen. So lagen die Unparteiischen in der zweiten Partie gegen die USC -Reserve oft daneben oder der Spielzug musste wiederholt werden. "Das hat der Partie nicht gut getan, dennoch war das Spiel kampfbetont, wenn auch nicht hochklassig", so Sebastian Behr. Die Konzentration des BVC schien im dritten Satz nachzulassen: "Wir haben dann den Rest auf Sparflamme gespielt, um im vierten Satz alles klar zu machen." Die Begegnung endete letztlich 3:1 (16; 18; -17; 22) für die Ihlestädter.

Jetzt hoffen Sebastian Behr und Co. darauf, mit dem Zweitligisten VC Bitterfeld-Wolfen oder dem eine Liga darunter spielenden USC Magdeburg einen großen Brocken zugelost zu bekommen, um das Heimspielrecht zu erhalten. Die Runde der letzten Acht findet Sonntag, 19. April, statt.