Güsen (bjr) l Ob es steigende Anspannung war, die Co-Trainer Thomas Lepper bei seinen Verbandsliga-Handballern vom Güsener HC registriert hat, kann im Nachhinein nicht geklärt werden. Eine auffällig "ruhige Trainingswoche" liegt in seinen Worten hinter dem Tabellendritten. Verständlich: Immerhin steht heute das wegweisende Heimspiel gegen die SG Lok Schönebeck (2.) an. Ab 15 Uhr soll sich das konzentrierte Arbeiten dann auch auszahlen.

So besteht die Chance, nach Punkten mit den Elbestädtern gleichzuziehen und sich für die 29:30-Hinspielniederlage zu revanchieren. Obendrein gilt es für den GHC natürlich auch, in eigener Halle weiter ungeschlagen zu bleiben. Bedingt durch seinen guten Lauf konnten sich die Güsener am eigenen spielfreien Wochenende entspannt zurücklehnen. "Schönebeck hat dabei natürlich ganz in unserem Sinne gespielt", kommentierte Lepper, der heute wohl auf die angeschlagenen Christian Haßbargen und Eric Klewe verzichten muss, die unerwartete 25:27-Niederlage der SG Lok beim FSV Magdeburg, den der GHC noch vor zwei Wochen selbst mit 36:29 bezwungen hatte. Wie sehr Überkreuzvergleiche hinken, ist aber bekannt und so liegt die Wahrheit einmal mehr auf dem Parkett der Elbe-Havel-Sporthalle.