Biederitz (ahf) l Der Doppelspieltag in der Tischtennis-Oberliga verlief zur vollsten Zufriedenheit für DJK Biederitz. Erst revanchierten sich die Marcus Schmidt und Co. für die Hinspielniederlage gegen Post SV Zeulenroda, am Abend hatten die Gastgeber dann frei, weil der 1. TTV Schwarzenberg gar nicht erst angereist war.

Dafür mussten die Biederitzer gegen die Thüringer lange Zeit zittern und hart für den Erfolg arbeiten. "Dass es kein Selbstläufer werden würde, war zu erwarten", gestand Schmidt. "Zeulenroda hat diesmal in Bestbesetzung gespielt, was diese Saison nicht immer der Fall war. Rein spielerisch täuscht der neunte Tabellenplatz über die Möglichkeiten, die das Team hat, hinweg", so die Biederitzer Nummer fünf weiter.

Der Tabellendritte der Oberliga gewann die ersten beiden Doppel, auch wenn sich das Duo Eric Osbar/Marek Konieczka erst im fünften Satz durchsetzten. Einzig Michèl Görner und Marcus Schmidt hatten gegen Steffen Wagner/Paul Sichwardt mit 1:3 das Nachsehen. Neben Zbigniew Kaczmarek, der in seinen Partien wie gewohnt sicher als Sieger die Platte verließ, überzeugte auch Schmidt mit seiner Einzelleistung. Die anderen vier DJK-Akteure verbuchten jeweils einen Sieg und eine Niederlage. So war es beim Stand von 7:6 das untere Paarkreuz des Ehle-Sechsers, um Schmidt und Konieczka, das den Biederitzern das Entscheidungsdoppel ersparte.

"Der Sieg war hart erkämpft, aber am Ende zählen nur die Punkte und die haben wir diesmal in unserer Halle behalten", so die Nummer fünf des DJK. Der Gegner aus Sachsen hatte dagegen bereits am Freitagabend abgesagt: "Für Schwarzenberg machte die Anreise aufgrund von drei Ausfällen keinen Sinn. So etwas habe ich allerdings auch noch nicht erlebt", wunderte sich Schmidt. Dafür genoss der Tabellendritte den freien Abend und bekam die Punkte bei einer Wertung von 9:0 gutgeschrieben.

DJK Biederitz: Kaczmarek (2,5), Dietrich (1,5), Osbar (0,5), Görner (1), Schmidt (2), Konieczka (1,5)