Burg (jst/ahf) l Während die erste und dritte Mannschaft des Burger Schachclubs nach dem 7. beziehungsweise 8. Spieltag um den Klassenerhalt zittern müssen, spielte Burg II Zünglein an der Waage und besiegelte den gegnerischen Abstieg.

Verbandsliga

Burger SC I -

SK Dessau 93 2,5:5,5

Der Aufsteiger aus dem Jerichower Land vermag derzeit nur zu punkten, wenn alles passt. Am 7. Spieltag war dies einmal mehr nicht der Fall. So patzte Herbert Großmann schon im 14. Zug, verlor zwei Bauern und in einer Ruine die Partie. Noch trüber waren die Aussichten, als Ingolf Sobiechowski zurückgedrängt wurde, bis seine Verteidigung fiel. Selbst Befreiungsopfer scheiterten. Nach Springerverlust gerieten André Bergers Steine in Bedrängnis, so dass sein König ins Mattnetz ging. Trotz Minusbauern sicherten Bastian Deubler und Frank Wagner Remis. Nur Erich Granitzki und Dr. Uwe Risch standen aktiv, aber kaum besser. Da erbeutete Granitzki erst den Springer, dann die Qualität, spielte also mit Turm plus. Zum 4:4 mussten Dr. Marco König und Dr. Risch gewinnen. Remis-Angebote lehnten sie ab. Bei letzteren waren beide Könige ungeschützt und Dameschachs ausgesetzt, wodurch der Mehrbauer des Burgers nicht vorankam - Remis. In der anderen Partie drohten beiden Königen ständig Schachs und Gabeln durch Turm beziehungsweise je zwei Springer - bis Dr. König doch noch in die Gabel lief. Nach der höchsten Saisonpleite wird die Luft für die Burger dünn. Die zwei letzten Runden gegen Löberitz und Köthen entscheiden über den Klassenerhalt. Dabei braucht sich der Aufsteiger nicht verstecken, auch angesichts des ausgeglichenen Tabellenbildes.

Burg I: Dr. König, Großmann, Sobiechowski, Granitzki 1, Deubler (0.5), Wagner (0.5), A. Berger, Dr. Risch (0.5)

Bezirksoberliga Nord

Burger SC II -

GW Dahlenwarsleben I 5:3

Burgs Zweite besiegelte den Abstieg der Grün-Weißen. David Grundmann fuhr seinen ersten Zähler - einen enorm wichtigen. Sein Gegner verpasste es zu siegen, woraufhin David beide Türme eroberte. Helga Mickmanns Springer gabelte den Turm auf. Nach Figurengewinn kam Jan Strzyzewski unterentwickelt in Not, aber behauptete sich später mit unabwendbarem Matt. In Bedrängnis erstritt Gerhard Berger Dauerschach, während Dr. Georg Libner unter die Räder kam. Torsten Dallmanns Turm- endspiel sah nach Remis aus, als sein Gegner fehl zog. Am starken Brett eins hielt Klaus Nielebock lange stand und erhielt etwas Gegenspiel, büßte aber zu viele Bauern ein.

Burg II: Nielebock, G. Berger (0.5), Dr. Libner, Winkler (0.5), Mickmann (1), Strzyzewski (1), Dallmann (1), D. Grundmann (1)

VfL Kalbe/M. -

Burger SC III 6:2

Durch dieses Debakel rückt der Burger Traum vom Klassenerhalt in noch weitere Ferne. Einzig Felix Schenk siegte nach vernichtendem Einschlag auf f7. Remis errangen Ingo Kuhle und Danny Walkie- wicz. Ansonsten stand der Aufsteiger auf verlorenem Posten.

Burg III: Friedrich, A. Hoffmann, Kuhle (0.5), Walkiewicz 0.5, Büchner, Geisler, Schenk 1, Lemm